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Der Nachtmodus des Telefons stört möglicherweise nicht Ihr Schlafmuster, so die Ergebnisse der Studie

Das blaue Licht Ihres Mobiltelefons stört Ihr Schlafmuster vielleicht doch nicht oder zumindest nicht ganz so sehr wie ein Nachtmodus. Diese Information kam von den Wissenschaftlern der Universität Manchester, die Anfang der Woche sagten, dass blaues oder kühleres Licht in der Nacht und wärmere Farben am Tag vielleicht vorteilhafter für die Gesundheit seien. Die Körperuhr nutzt das blaue und dämmrige Erscheinungsbild der Dämmerung, um die Zeit des Schlafes zu bestimmen, sagen die Wissenschaftler.

Technologien, die entwickelt wurden, um die Exposition einer Person gegenüber blauem Licht in der Nacht zu beschränken, beispielsweise durch Änderung der Farbe des Bildschirms bei Mobiltelefonen, können daher gemischte Botschaften senden. Die Wissenschaftler der Universität fügten hinzu: “Das liegt daran, dass die kleinen Helligkeitsänderungen, die sie erzeugen, mit Farben einhergehen, die mehr wie der Tag aussehen. Unterdessen ist der Effekt auf das Schlafmuster bei Verwendung von Telefondisplays mit blauen Farben schwächer als bei denen mit hellen gelben Farben. Dieselben Forscher fanden dies heraus, indem sie die Farben und die Helligkeit von Mäusen testeten.

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Verwendung von Mäusen

Die Verwendung von Mäusen empfiehlt den Forschern, dass “die farbempfindlichen Zapfenzellen im menschlichen Auge vielleicht viel besser auf den Gelbstich reagieren, der entsteht, wenn ein mobiles Gerät im Nachtmodus ist”. Mehr noch, dies kann tatsächlich zu einer stärkeren und ausgleichenden Wirkung führen. Das heißt, dass die farbsensitiven Zapfenzellen in den Augen, welche die Vorteile des fehlenden kurzwelligen blauen Lichts für die lichtempfindlichen Proteine nutzen, eher eine Rolle bei der Übermittlung solcher biologischen Signale spielen, die dem Gehirn sagen, ob es Tag oder Nacht ist.

Zugegebenermaßen sind die Wissenschaftler etwas unsicher, was die Spezifizierung dieser Informationen betrifft, da die Studie nicht auf mikrobiologischer Ebene durchgeführt wurde. Stattdessen sind es Beobachtungsstudien, die Schlussfolgerungen aus Mäusen ziehen, die unterschiedlichen Lichtfarben und ähnlicher Helligkeit ausgesetzt waren. Tagsüber ist der Mensch einer hohen Intensität von Weiß- und Gelbtönen ausgesetzt, und das Ergebnis der Forschung empfiehlt, dass es jene Farben sind, die den größten Einfluss auf den Schlafzyklus haben.

In der Tat, besser als der Nachtmodus

Die besagte Forschung, die in einem Mäuselabor stattfand, benutzte eine spezielle Beleuchtung, die es den Forschern erlaubte, Anpassungen an der Farbe vorzunehmen, ohne die Helligkeit zu verändern. Forschungsergebnisse haben ergeben, dass die blauen Farben, wie bereits erwähnt, schwächere Auswirkungen auf die Körperuhr der Mäuse hatten als die ähnlich gelben Farben. Darüber hinaus hat dieselbe Studie ergeben, dass alle Lichter ermutigend sind, und unter diesem Umstand scheint blaues Licht im Vergleich zum gelben Licht weniger stimulierend zu sein.

Daher weist dieselbe Studie darauf hin, dass Gelb einen stärkeren Einfluss auf den Rhythmus des menschlichen Zirkadianismus hat, und dass das kühlere, schwachere und blaue Licht für den Schlaf vorteilhafter ist als das gelbe und wärmere Licht. Schließlich kommen die Forscher zu dem Schluss, dass die Verwendung von schwachem und kühlerem Licht in der Nacht und hellem, warmem Licht am Tag umso vorteilhafter für die Gesundheit sein und zu einem besseren Schlaf führen kann. Darüber hinaus hat die Forschung auch festgestellt, dass die Anpassung der Arbeitszeiten an die Körperuhr zweifellos vorteilhaft für die Gesundheit sein kann.

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