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Das Weltraumteleskop Spitzer der NASA bringt atemberaubende Bilder des Tarantel-Nebels zurück

Ein weiterer Sieg für die Wissenschaft als Weltraumteleskop Spitzer von der NASA hat atemberaubende Bilder von Tarantel-Nebel, die etwa 160.000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Inneren der Großen Magellanschen Wolke zu finden ist! Obwohl der Tarantel-Nebel am 30. Januar sein Ende erreicht, konnte zumindest der Spitzer etwa ab Februar und September 2019 mehrere Beobachtungen sammeln, um ein hochauflösendes Bild zu erstellen.

Die NASA hat einen Begriff, der als “Brutstätte der Sternentstehung” bezeichnet wird, und der Tarantnebel gehört zu den ersten Zielen, die nach dem Start im Jahr 2003 beobachtet werden. Dieser Name stammt nach Angaben der Europäischen Südsternwarte (ESO) von der Platzierung ihrer hellen Flecken, die ein Spiegelbild einer Tarantel aufnehmen. Mit einem Messbereich von etwa 1.000 Lichtjahren ist der Staub minimal, und das schafft laut ESO eine großartige Umgebung, um unser Verständnis der Entstehung riesiger Sterne zu fördern.

Mit einem R136 und innerhalb einer “Starburst”-Region ist die Existenz riesiger Sterne extrem nahe, mit Raten, die nach den Erkenntnissen der NASA größer sind als alles andere in der Galaxie. In R136 sind etwa 40 riesige Sterne mit einer Größe von jeweils etwa der 50-fachen Masse unserer geliebten Sonne enthalten, die nur etwa ein Lichtjahr im Durchmesser oder, umgerechnet, sechs Billionen Meilen oder neun Billionen Kilometer entfernt positioniert sind.

Nach den Erkenntnissen der ESO wiegen die umgebenden Sterne in diesem Nebel etwa 300 Mal mehr Masse als die Sonne! Es ist nicht übertrieben, aber es wurden einige Sterne im Sternhaufen RMC 136a, genannt R136a1, gefunden, die 265 Mal die Masse unserer Sonne haben. Alle Berichte der ESO geben an, dass sie etwas mehr als eine Million Jahre alt sein könnten und dass das R136a1 bereits seine “mittlere Altersphase” durchläuft und bereits etwa ein Fünftel seiner Ausgangsmasse oder vielmehr fünfzig Sonnenmassen im Laufe der Zeit verloren hat.

Die Ursprünge dieser Sternenausbrüche sind der NASA noch immer ein Rätsel. Es wird derzeit noch immer akzeptiert, dass der Tarantnebel das bekannteste Feld für spektakuläre Supernovas ist, das von Astronomen in 400 Jahren beobachtet wurde.

Im Februar 1987 konnte das einsame Bergobservatorium die Supernova 1987A entdecken, die laut NASA für etwa einen Monat die Kraft von etwa 100 Millionen Sonnen besitzt. Nach Angaben der Agentur bahnt sich die Schockwelle dieses speziellen Ereignisses immer noch ihren Weg ins All und erfährt dabei Begegnungen mit Material, das während des rechtzeitigen Todes von der Sonne ausgestoßen wird.

2006 war das Jahr, in dem Spitzer bestimmte Beobachtungen machte, die zeigten, dass Licht und sogar Staub eine breite Zusammensetzung von Silikaten haben, die als Klebstoff zur Bildung von Gesteinsplaneten um unser Sonnensystem dienen, sagte die NASA.

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