Warum sollten Solarmodule auf allen Dächern installiert werden?

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Warum sollten Solarmodule auf allen Dächern installiert werden?

Die Politik streitet immer noch darüber, ob Solaranlagen für Neubauten vorgeschrieben werden sollten. Doch die Investition lohnt sich schon jetzt. Wegen der steigenden Stromkosten.

Warum sollten auf jedem Dach Solaranlagen installiert werden?

Der Vorschlag des Berliner Umwelt- und Finanzministeriums, die Installation von Solaranlagen bei Neubauten und größeren Umbauten künftig zur Pflicht zu machen, hat für Aufsehen gesorgt. Wenn in Zukunft viel mehr Dächer zur umweltfreundlichen Stromerzeugung genutzt würden, wäre das zweifellos ein Erfolg für den Klimaschutz und das Gelingen der Energiewende. Das Potenzial ist nach wie vor enorm.

Auch für Eigenheimbesitzer sind Solarstromanlagen (technisch als Photovoltaik bezeichnet) von Vorteil. Durch die eingesparten Stromkosten und die Einspeisevergütung, die es für den nicht selbst verbrauchten Strom gibt, amortisiert sich die Investition in der Regel innerhalb von zehn bis dreizehn Jahren und wirft erhebliche Gewinne ab. Solarstrom Marke Eigenproduktion kostet mittlerweile zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh), während die Strompreise der Energieversorger auf 30 Cent und mehr gestiegen sind.

Für ein Einfamilienhaus kostet eine Solaranlage rund 12.000 Euro.

Immer mehr Haushalte setzen auf Photovoltaikanlagen, weil sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig in Zeiten niedriger Zinsen eine gute Rendite erwirtschaften wollen. Mit einer PV-Pflicht wird der Staat die Bewohner mittel- und langfristig nicht finanziell belasten, sondern nur vorschreiben, was viele Immobilienbesitzer aus guten Gründen freiwillig tun.

Für Anlagen mit einer Spitzenleistung von acht Kilowatt, wie sie in Einfamilienhäusern üblich sind, muss man mit rund 12.000 Euro inklusive Installation rechnen. Das ist deutlich weniger, als in manchen politischen Debatten behauptet wird. Wer nicht so viel Geld zur Verfügung hat, kann den Kauf mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit finanzieren.

Auch Dächer auf der Ost- oder Westseite sind für eine Solaranlage geeignet.

Zusätzlich zu den Modulen kann ein elektrischer Speicher eingebaut werden, muss aber nicht. Der Eigenverbrauchsanteil des selbst produzierten Solarstroms kann mit einem Stromspeicher von etwa einem Drittel auf zwei Drittel erhöht werden. Die Kosten für die Speicher liegen zwischen 6500 und 11.000 Euro für fünf Kilowattstunden bis zehn Kilowattstunden. Die Wirtschaftlichkeit des Stromspeichersystems wird bestimmt durch… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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