Vorsorge-Tipp: Nicht immer ist die Riester-Rente die beste Option.

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Vorsorge-Tipp: Nicht immer ist die Riester-Rente die beste Option.

Erst kommt das Sparen, dann das Zahlen: Wenn der Riester-Vertrag ausläuft, entscheiden sich die meisten Menschen für regelmäßige Rentenzahlungen. Das ist aber nicht immer die beste Lösung.

Nicht immer ist die Auszahlung der Riester-Rente die beste Option.

Wie hoch ist der maximale Umsatz, der gemacht werden kann?

Sie haben jahrelang mit staatlicher Förderung für Ihren Ruhestand gespart und haben einen Riester-Rentenvertrag. Die Auszahlung der Rente steht kurz bevor.

Der Haken ist, dass die Höhe dieser zusätzlichen monatlichen Rente nicht unbedingt sehr ansprechend ist. Deshalb fragen sich viele Menschen, ob das eingezahlte Geld nicht auf einmal ausgezahlt werden sollte.

“Das ist theoretisch möglich”, erklärt Kerstin Becker-Eiselen von der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Sparer müssten in dieser Situation den Vertrag kündigen. Doch das hat seinen Preis.

Die Auszahlung ist an den Beginn der Rente gebunden.

Theoretisch soll die Riester-Rente in monatlichen Raten ausgezahlt werden. Sie wird regelmäßig ab dem Zeitpunkt ausgezahlt, an dem der Sparer in Rente geht. Versicherte erhalten die Riester-Rente ein Leben lang, zusätzlich zur gesetzlichen oder Altersrente.

Der Gesetzgeber spricht von einer “schädlichen Verwendung” der Riester-Rente, wenn das angesparte Kapital nun vollständig ausgezahlt wird. Becker-Eiselen erklärt: “Der Verbraucher erhält die Einmalzahlung abzüglich aller Zulagen und Steuervorteile.” Außerdem muss der Sparer seine gesamten Erträge versteuern.

Es werden Renten in Kleinstbeträgen ausbezahlt.

Allerdings gibt es eine Ausnahme: Bei sogenannten Kleinbetragsrenten ist eine Gesamtauszahlung ohne Rückzahlung von Zulagen und Steuervorteilen möglich. Von einer solchen Rente ist die Rede, wenn die monatliche Auszahlung weniger als 30 Euro beträgt.

Kleinere Renten sind erreichbar, wenn man über die Zeit wenig einzahlt. Denn der Riester-Vertrag liegt zum Beispiel schon lange brach. “Allerdings muss der Auszahlungsbetrag im Jahr der Auszahlung voll versteuert werden”, ergänzt Verbraucherschützerin Becker-Eiselen.

Eine Kündigung kann vorteilhaft sein.

Abgesehen von einer kleinen Rente kann es sich lohnen, den Vertrag zu kündigen, auch wenn die monatliche Riester-Rente deutlich über 30 Euro liegt. Schauen Sie sich Ihre Vertragsunterlagen an, auch Statusmitteilungen und Steuerbescheide, und rechnen Sie nach.

“Entscheidend ist es, den Anteil der Förderung mit den eigenen Beiträgen zu vergleichen”, sagt Katharina Henrich von der Stiftung Warentest. Fällt der Zuschussanteil recht hoch aus, ist selbst eine sehr niedrige Rente meist immer noch besser als die… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine weitere News weiter.

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