Stress am Morgen: Reduzieren Sie die negativen Auswirkungen des Pendelns

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Stress am Morgen: Reduzieren Sie die negativen Auswirkungen des Pendelns

Wenn Sie eine Weile von zu Hause aus gearbeitet haben, haben Sie vielleicht vergessen, wie stressig das Pendeln sein kann. Es kann sich sogar auf die Leistung auswirken. Dies kann jedoch vermieden werden.

Die negativen Auswirkungen des Pendelns können abgemildert werden.

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In nicht allzu ferner Zukunft werden mehr Mitarbeiter täglich zur Arbeit pendeln. Nach der corona-induzierten Zeit im Home-Office kommt damit auch der Pendlerstress zurück. Wie Prof. Fabiola Gerpott, Inhaberin des Lehrstuhls für Personalmanagement an der WHU Otto Beisheim School of Management, erklärt, kann sich dies nachteilig auf den Arbeitsalltag auswirken.

Sie und ihre Kollegen veröffentlichten kürzlich eine Studie, in der sie Mitarbeiter zu ihren Pendel- und Arbeitserfahrungen befragten. Das morgendliche Pendeln, so fanden die Forscher heraus, hat einen nachteiligen Einfluss auf die Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter und hemmt den Arbeitsfluss.

Der Professor behauptet jedoch, dass es Maßnahmen gibt, die eingesetzt werden können, um die schädlichen Auswirkungen zu mildern. Ein kurzes Gespräch mit Kollegen oder eine kleine Achtsamkeitsübung können Pendlern helfen, die morgens besorgt zur Arbeit kommen, so die Expertin in einem Blogbeitrag auf der Website der Universität.

Fabiola Gerpott empfiehlt außerdem, Aufgaben so umzuorganisieren, dass verbrauchte Energie wieder aufgetankt wird. Es hilft zum Beispiel, mit einer Aufgabe zu beginnen, die zu einem schnellen Erfolg führt. Monotone Arbeiten sollten demnach mit schweren abgewechselt werden. Bevor man mit einer Aufgabe beginnt, ist es wichtig, sich entsprechende Fristen zu setzen.

Auch Unternehmen können laut dem Experten Hilfestellung geben. Indem sie beispielsweise flexible Arbeitszeiten zulassen oder die Zahl der Heimarbeitsplätze erhöhen, können Mitarbeiter das Pendeln während der Rushhour vermeiden. Unternehmen sollten auch auf die Organisation von Arbeitsabläufen achten. Das sollte theoretisch verhindern, dass die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit häufig unterbrochen werden.

210602-99-835866/2 210602-99-835866/2 210602-99-835

Das Paper ist hier zu finden (DOI: 10.1037/apl0000899).

Die WHU hat einen Blogeintrag.

Steckbrief Prof. Dr. Fabiola Gerpott

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