Spargelsaison: Das kühle Wetter lässt den Spargelpreis steigen.

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Spargelsaison: Das kühle Wetter lässt den Spargelpreis steigen.

Ungefähr die Hälfte der Spargelsaison ist vorbei. Bislang wurde die Ernte durch das kühle Wetter gebremst. Darunter leiden vor allem die Kunden.

Spargel wird teurer, wenn das Wetter kälter wird.

Die Spargelernte ist durch das kalte Frühjahr behindert worden, was zu hohen Kosten für das Gemüse führt. “Wenn die Wärme nicht kommt, kommt auch kein Spargel”, so Franziska Rintisch, Geschäftsführerin des Fränkischen Spargelanbauerverbandes. “Es gäbe wahrscheinlich noch keinen, wenn wir nicht die Erntetunnel hätten.” Trotzdem ziehen die Spargelproduzenten nach etwas mehr als der Hälfte der Saison keine ungünstigen Schlüsse.

“Von der Menge her haben wir weniger gehabt”, sagt Peter Strobl vom Spargelanbauerverband Südbayern in Schrobenhausen. Andererseits habe dies zusammen mit der hohen Nachfrage für Preisstabilität gesorgt. In diesem Jahr kauften vor allem Privatpersonen Spargel – vielleicht auch, um sich selbst etwas zu gönnen, denn es gab keine anderen Aktivitäten.

Statt auf den Spargelmarkt gehen die privaten Käufer in die Hofläden.

Petra Högl von der Erzeugergemeinschaft Abensberger Qualitätsspargel stimmt mit Strobls Einschätzung der bisherigen Saison überein: “Es wächst nicht so viel, aber der Preis ist besser.” Auch Rintisch berichtet aus Sicht der Erzeuger von “extrem guten” Preisen.

Högl gibt zu, dass der Mangel an Lebensmitteln in ihrem Ort frustrierend ist. Spargelmärkte zum Beispiel gibt es auch nicht. Privatkunden hingegen frequentieren die Verkaufsstellen und Hofläden. Rintisch hofft nun, dass die immer zahlreicher werdenden Restaurants einen guten Einfluss haben werden.

Die Landwirte, die Spargel anbauen, sind mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden.

In diesem Jahr gab es keine großen Probleme mit den Saisonarbeitskräften, die größtenteils aus dem Ausland kommen. Nach Angaben der Spargelproduzenten haben sie sich gut vorbereiten können. Auch die Handwerker sind angekommen. Allerdings, so Strobl, sei der Aufwand für zusätzliche sanitäre Vorkehrungen und Unterkünfte größer gewesen. Das waren erhebliche Ausgaben, die nicht weitergegeben werden konnten. Die niedrigen Preise hätten dies aber weitgehend kompensiert.

Unterm Strich sind die Landwirte mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht unzufrieden. Strobl sagt, er habe noch keinen Spargelbauern klagen hören. Rintisch spricht von einem durchschnittlichen Saisonstart, während Högl von einem starken Start spricht. Für den Rest der Saison bis zum 24. Juni ist sie optimistisch: “Wenn es so weitergeht und es noch… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere News weiter.

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