Policen, die getestet werden, sind unter anderem: Eine Unfallversicherung muss nicht teuer sein, um ausreichenden Schutz zu bieten.

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Policen, die getestet werden, sind unter anderem: Eine Unfallversicherung muss nicht teuer sein, um ausreichenden Schutz zu bieten.

Eine Unfallversicherung kann dabei helfen, die finanziellen Folgen eines Unfalls abzumildern. Viele Tarife sind empfehlenswert, so ein Test. Auf einen Punkt müssen Kunden jedoch besonders achten.

Eine Unfallversicherung muss nicht teuer sein, um ausreichenden Schutz zu bieten.

STEP IT UP!

Es ist schnell passiert: ein unbedachter Moment, ein Sturz, und die Gesundheit leidet für den Rest des Lebens unter den Folgen des Schadens. Eine Unfallversicherung kann in solchen Situationen helfen, die finanziellen Folgen abzumildern. Für die Zeitschrift “Finanztest” (7/2021) haben die Spezialisten der Stiftung Warentest 112 Tarifoptionen untersucht. Dreizehn davon erhielten die Note “sehr gut”.

Zu beachten ist, dass die Versicherungen nur dann zahlen, wenn ein dauerhafter Schaden eingetreten ist, etwa wenn ein Arm steif bleibt. Damit die finanziellen Folgen eines solchen Ereignisses abgedeckt sind, müssen die Versicherungssummen ausreichend sein. Daher wurden nur Tarife berücksichtigt, die bei Vollinvalidität mindestens 500.000 Euro und bei 50%iger Invalidität mindestens 100.000 Euro auszahlen.

Gute Policen müssen nicht teuer sein.

Ein Ergebnis des Tests war, dass guter Versicherungsschutz nicht teuer sein muss. Die günstigste gute Police beginnt laut “Finanztest” bei 77 Euro im Jahr. Den günstigsten Tarif gibt es bei den Leistungsstärksten ab 189 Euro pro Jahr für die Niedrigrisikogruppe. Der einzige extrem gute Tarif mit den günstigsten Regelungen beginnt bei 105 Euro pro Jahr für die Risikogruppe “Low Risk”.

Die meisten Tarife beinhalten einen höheren Aufschlag für Kunden, die in risikoreichen Berufen arbeiten. Das gilt für eine Vielzahl von Berufen, auch für Musiker. Einige Versicherer erheben keine Gebühren für Hochrisikoberufe, schließen aber Unfälle bei der Ausübung der Tätigkeit aus oder beschränken die Entschädigung im Schadenfall.

Beantworten Sie im Antrag alle Fragen ehrlich.

Für die Ausübung von Risikosportarten wie Motorradfahren oder Bergsteigen können Zuschläge erhoben werden. Schauen Sie sich jedoch Folgendes genauer an: Einige Versicherer decken zum Beispiel Go-Kart-Fahren und Fallschirmspringen ab, andere wiederum nicht. Im Versicherungsantrag sollten Fragen zur Freizeitbeschäftigung immer wahrheitsgemäß beantwortet werden. Im Ernstfall kann Schummeln dazu führen, dass Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren.

Wer schon lange eine Unfallversicherung hat, sollte über einen Wechsel nachdenken. Ein Wechsel kann Geld sparen oder die Entschädigung im Schadensfall erhöhen – im Idealfall beides.

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Stiftung Warentest hat einen Test durchgeführt (teilweise kostenpflichtig)

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