Mitarbeiter haben die Nase voll von der Arbeit von zu Hause aus und wollen zurück ins Büro, so eine aktuelle Studie.

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Mitarbeiter haben die Nase voll von der Arbeit von zu Hause aus und wollen zurück ins Büro, so eine aktuelle Studie.

Corona bedeutete für viele Mitarbeiter, von zu Hause aus zu arbeiten. Das wollen viele nach der Pandemie wieder ändern, aber nur teilweise. Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus?

Die Mitarbeiter haben die Nase voll von der Heimarbeit und wollen zurück ins Büro.

Die einen haben ihren alten Schreibtisch in der Küche oder im Wohnzimmer reaktiviert, die anderen haben ihren Laptop in der Küche oder im Wohnzimmer aufgeschlagen. Sie haben mittags eine Mahlzeit zubereitet und sind abends joggen gegangen, um aus dem Haus zu kommen. Für viele Mitarbeiter bedeutete die Corona-Pandemie nur eines: Home-Office. Die Frage ist nun, welche Funktion das Homeoffice nach der Corona-Pandemie einnehmen wird, da die Epidemie nun abflaut. Der Wunsch der Mitarbeiter, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren, scheint zuzunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die FOM Hochschule für Oekonomie und Management mit Sitz in Augsburg und anderen Städten des Landes in einer neuen Studie. Demnach wünschen sich die Berufstätigen einen Home-Office-Anteil von rund 35 Prozent, also 1,75 Tage pro Woche. Das ist deutlich weniger als während der Krise, als die Befragten durchschnittlich 50 Prozent ihrer Zeit mit Heimarbeit verbrachten.

Viele Mitarbeiter wollen zurück zur Arbeit gehen: “Wir sind soziale Lebewesen”, sagen sie.

“Die Umfrageergebnisse zeigen, dass nach der Krise ein Bedürfnis nach mehr persönlichem Austausch mit Kollegen und Teams besteht, als es jetzt möglich ist”, sagt Professor Christian Rüttgers, stellvertretender wissenschaftlicher Leiter des FOM Instituts für Personal- und Organisationsforschung. “Es gibt ein großes Bedürfnis nach Kontakt, nach direktem Austausch unter den Mitarbeitern”, sagt Rüttgers im Gespräch mit unserer Redaktion. “Wir Menschen sind soziale Lebewesen”, erklärt er. Die digitale Kommunikation über Videokonferenzen könne den Austausch am Arbeitsplatz und das informelle Gespräch auf dem Flur nicht ersetzen, ergänzt er.

Die Universität befragte für die Studie berufsbegleitend Studierende, mehrheitlich im Alter zwischen 21 und 35 Jahren, mehr Frauen als Männer, die meisten voll berufstätig, meist in Bürojobs. Die Ergebnisse, die Rüttgers zusammen mit Professorin Julia Naskrent veröffentlichte, geben damit einen Eindruck vom Lebensgefühl eines großen Teils der arbeitenden Bevölkerung im jüngeren bis mittleren Alter.

Dass unter ihnen, so Corona, der Wunsch nach persönlichem Kontakt groß ist, zeigt sich auch in… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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