Marder – automobile Abwehr und Schutz: Wie man Marder in Schach hält.

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Marder – automobile Abwehr und Schutz: Wie man Marder in Schach hält.

Marder sind für Autofahrer äußerst unangenehm, egal ob sie neugierig oder feindselig sind. Experten geben Tipps, wie man sich am besten vor den Nagern schützen kann.

Wie können Sie Marder von Ihrem Auto fernhalten?

Wenn ein Autofahrer das Auto startet und den Schlüssel umdreht, passiert nichts. Häufig ist ein Marder, genauer gesagt ein Steinmarder, schuld daran. Sie bevorzugen Dachböden, haben aber auf ihren Streifzügen auch schon den Motorraum von Autos erkundet.

Das wird dann zum Problem, wenn das Auto in das Revier eines anderen Marders gebracht wird: Der Geruch seines Artgenossen kann den Marder dort anlocken, heißt es in einem Ratgeber des Bund Naturschutz. Er nutzt die Fahrzeugdrähte als Mittel, um sein Revier zu verteidigen. Es ist auch möglich, dass die Tiere einfach nur ihre Neugierde ausdrücken.

So verhindern Sie, dass Marder ins Auto kommen

Der Experte der Kfz-Innung Schwaben, Matthias Pfau, zeigt, wie man Marderschäden vermeiden kann. Neben dem Geruchsspray, über dessen Nutzen man streiten kann, gibt es verschiedene technische Lösungen, um das Auto zu schützen. Eine davon ist eine Abdeckung, die den Zugriff auf den Motorraum verhindert. Hierfür muss man mit etwa 100 Euro rechnen.

Außerdem, so Pfau, gebe es die Möglichkeit, an den Öffnungen zum Motorraum Platten mit elektrischer Spannung anzubringen. “Wie ein Weidezaun” würden sie Tiere daran hindern, in den Motorraum zu krabbeln. Diese Vorrichtung würde etwa 150 Euro kosten. Zusätzlich könnte das Auto mit einem akustischen Gerät geschützt werden, sagt der Experte. Ein sehr hoher Ton schreckt die Tiere ab. Menschen würden ihn normalerweise nicht hören. Diese beiden Lösungen, elektrisch und akustisch, könnten kombiniert werden.

Marderjagd mit Lebendfallen

Der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes, Joachim Sigg, sagt, dass die Tiere heute häufiger als früher an geschlossenen Stellen auftauchen würden. Sie seien sogenannte “Kulturfolger”. Das bedeutet, dass sie sich oft in der Nähe von Menschen aufhielten. Der Marderbestand im Landkreis Donau-Ries ist im Vergleich zu anderen Regionen durchschnittlich. In freier Wildbahn werden die nicht gefährdeten Raubtiere bejagt. In geschlossenen Ortschaften ist dies schwierig, da es sich um sogenannte “befriedete Bezirke” handelt.

Die einzig zulässige Art, einen Marder dort zu jagen, ist mit Hilfe von Lebendfallen. Dies erfordert… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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