Letzte Woche für Selbstveranlagung: 3,3 Millionen müssen ihre Steuererklärung noch abgeben
HM Revenue and Customs (HMRC) drängt Steuerzahler und deren Vertreter, ihre Selbstveranlagung noch vor dem Stichtag am 31. Januar einzureichen. Andernfalls droht eine automatische Strafe von 100 Pfund.
Mit nur noch einer Woche bis zum Fristende müssen rund 3,3 Millionen Steuerzahler ihre Steuererklärung für das Steuerjahr 2024-25 einreichen. Laut Angaben von HMRC haben bereits 8,6 Millionen Personen ihre Steuererklärung abgegeben.
Frist naht: HMRC warnt vor Strafen
Das Finanzamt fordert alle, die ihre Rückmeldung noch nicht abgegeben haben, dringend dazu auf, dies sofort zu erledigen. Wer die Frist verstreichen lässt, muss mit einer Strafe von 100 Pfund rechnen. Darüber hinaus könnten weitere Strafen folgen, wenn die Erklärung auch nach drei Monaten nicht abgegeben wird.
Die Behörden bieten auf ihrer Webseite Unterstützung an, um den Prozess zu erleichtern. Myrtle Lloyd, Chief Customer Officer bei HMRC, betonte: „Warten Sie nicht bis zum letzten Tag. Wenn Sie Ihre Steuererklärung jetzt einreichen, haben Sie die nötige Ruhe und Zeit, um etwaige Steuerschulden zu begleichen.“
Besonders in diesem Jahr fällt der Stichtag auf einen Samstag. HMRC weist darauf hin, dass die telefonischen Beratungsdienste nur bis Freitag, den 30. Januar, zur Verfügung stehen und ab dem 2. Februar wieder erreichbar sind. Wer Hilfe benötigt, kann sich jedoch am Samstag, dem 31. Januar, über den Online-Service-Helpdesk des Finanzamts an den Support wenden.
HMRC räumte ein, dass die Hotline im Januar aufgrund eines kurzfristigen technischen Problems kurzzeitig nicht erreichbar war, entschuldigte sich jedoch für die Unannehmlichkeiten.
Es wird darauf hingewiesen, dass diejenigen, die ihre Erklärung nicht rechtzeitig abgeben, aber eine „vernünftige Entschuldigung“ vorweisen können, von Strafen befreit werden könnten. In diesem Zusammenhang warnt HMRC vor betrügerischen Anrufen und E-Mails, die angeblich von den Steuerbehörden stammen.