Laut einer Ernährungsstudie hat sich die Zahl der Vegetarier verdoppelt.

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Laut einer Ernährungsstudie hat sich die Zahl der Vegetarier verdoppelt.

Laut einer aktuellen Studie ernähren sich inzwischen 10 % der deutschen Erwachsenen fleischlos. Ein Jahr zuvor war es noch die Hälfte.

Laut einer Ernährungsstudie hat sich die Zahl der Vegetarier verdoppelt.

Die Deutschen kochen wieder mehr. Das ist die Botschaft des Ernährungspapiers des Bundeslandwirtschaftsministeriums, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Im Februar gaben 52 Prozent der mehr als 1.000 für die Studie befragten Deutschen ab 14 Jahren an, fast täglich mit frischen Zutaten zu kochen, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem jüngere Menschen haben der Studie zufolge die Freude am Kochen wiederentdeckt: 86 Prozent der 14- bis 29-Jährigen empfinden diese Aufgabe inzwischen als angenehm. Bei der regelmäßig befragten Stichprobe im Jahr 2019 waren es nur 72 Prozent. Wenn es einige Vorteile der Kochsperre gibt, dann ist dies höchstwahrscheinlich einer davon.

Noch tiefgreifender ist jedoch die Veränderung der Essgewohnheiten. Innerhalb eines Jahres verdoppelte sich der Anteil der Befragten, die sich streng vegetarisch ernähren, von 5 auf 10 Prozent, wie aus den Zahlen des Berichts hervorgeht. Auch der Veganismus ist von einem Prozent auf zwei Prozent der Bevölkerung gestiegen. Auch hier geben junge Menschen den Takt vor. Von den 14- bis 29-Jährigen sagen bereits 17 Prozent, dass sie täglich oder mehrmals täglich vegetarische oder vegane Alternativen zu tierischen Produkten essen. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es nur sieben Prozent.

Männer essen doppelt so viel Wurst und Fleisch wie Frauen

Insgesamt ist auch der Anteil derjenigen, die mindestens einmal am Tag Fleisch oder Wurst essen, gesunken. Waren es 2015 noch 34 Prozent, sank der Anteil bis 2020 auf 26 Prozent. Männer essen immer noch fast doppelt so häufig Fleisch wie Frauen. Bei den Befragten, die bereits mindestens einmal vegetarische oder vegane Alternativprodukte gekauft haben, überwiegt mit 71 Prozent nach wie vor die Neugierde als Grund dafür. Aber es folgen Tierschutz (59 Prozent), Geschmack (56 Prozent), Klima und Umwelt (54 Prozent) und allgemeine Gesundheit (47 Prozent). Im Gegensatz zur Neugier, die etwas abgenommen hat, haben die anderen Gründe allesamt an Bedeutung für die Verbraucher gewonnen.

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