Kontoaufklärung: Wie Sie den Versicherungsverlauf Ihrer Rente überprüfen können

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Kontoaufklärung: Wie Sie den Versicherungsverlauf Ihrer Rente überprüfen können

Ihre Rente wird automatisch ausgezahlt, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Damit Sie aber am Ende das Beste daraus machen können, sollten Sie Ihren Lebenslauf überprüfen und regelmäßig Unterlagen sammeln.

Wie Sie den Versicherungsverlauf Ihrer Rente überprüfen

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Ihre gesetzliche Rente richtet sich nach Ihrem Verdienst. Doch das ist nicht alles: Wenn Sie zum Beispiel Kinder haben, erhalten Sie Rentenpunkte. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) benötigt in der Regel einige Angaben, um das zu erhalten, was Ihnen zusteht. Fehler im Rentenverlauf können mit der sogenannten Kontenklärung behoben werden.

Wer ist von der Kontenklärung betroffen und warum ist sie so wichtig?

Es betrifft alle, die einen Anspruch auf eine gesetzliche Rente haben. “Wenn man mindestens fünf Jahre gearbeitet und in die Rentenversicherung eingezahlt hat, was durchaus vorkommen kann”, erklärt Barbara Bückmann, Redakteurin bei der Zeitschrift “Finanztest” der Stiftung Warentest.

Vielfach fließen sie dann in die Rentenberechnung ein. Bückmann zählt auf: “Wenn man zur Schule gegangen ist, studiert oder eine Ausbildung gemacht hat, krank oder arbeitslos war oder Kinder erzogen hat.” “All diese Zeiten fließen positiv in die Berechnung ein. Sie bringen zwar nicht immer Punkte, aber sie erhöhen den Wert der Rente.”

Allerdings werden nicht alle Zeiten automatisch und korrekt an die Versicherung übermittelt. Versicherte weisen alle Stationen möglichst lückenlos durch Kontenklärung nach. “Sie sollten in der Lage sein, zu sagen, was Sie wann gemacht haben, und dies auch mit Beweisen belegen können.”

Gibt es Fristen, und wie schnell müssen Sie reagieren?

Dirk von der Heide, Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund: “Wenn Sie von der Rentenversicherung angeschrieben werden, sollten Sie innerhalb von sechs Monaten die Formulare zur Kontenklärung und die Nachweise, zum Beispiel Bescheinigungen, vorlegen.” Aber keine Sorge: “Wenn Sie danach noch etwas nachreichen wollen, können Sie das natürlich tun.”

Auch wenn der Rentenbescheid irgendwann ins Haus flattert, merkt Bückmann an, dass der Zug noch nicht abgefahren ist. “Darin stehen die Zeiten, die bei der Rentenberechnung zugrunde gelegt wurden, und wenn Sie etwas vermissen, haben Sie noch vier Wochen Zeit, Widerspruch einzulegen und Belege vorzulegen.”

Generell ist eine Kontenklärung im eigenen Interesse: “Sie sind sich selbst verpflichtet, nicht der Rentenversicherung!” Dies ist eine gekürzte Fassung der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Meldung.

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