Haushalt: Ich bin derjenige, der die Motten bekommt! Was soll ich jetzt tun?

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Haushalt: Ich bin derjenige, der die Motten bekommt! Was soll ich jetzt tun?

Sie sind winzig klein und gefräßige Fresser. Wenn Motten auf unsere geliebten Pullover oder Müsli fallen, ist das nicht schön. Rosemarie Weber, Expertin für Hauswirtschaft, weiß, was jetzt hilft.

Mein Haus ist von Motten befallen! Was soll ich jetzt tun?

Frau Weber, stimmt es, dass Motten auch heute noch ein Problem sind?

Rosemarie Weber (Rosemarie Weber): Mottenbefall ist eine der typischsten Schwierigkeiten, die wir in unseren Beratungen sehen! Wenn es im Frühjahr wärmer wird, sehen wir sie vermehrt fliegen.

Was sind das für Viecher, die wir hier haben?

Weber: Sowohl die Lebensmittelmotte als auch die Kleidermotte sind für uns ein Thema. Die Kleidermotte ist kleiner, wird maximal einen Zentimeter lang und hat gelbliche Flügel, die an den Rändern leicht ausgefranst sind, während die Mehlmotte eine Länge von etwa 1,3 Zentimetern erreicht. Auf ihren Flügeln haben sie meist etwas dunklere, gezackte Linien. Lebensmittelmotten bleiben in der Regel unentdeckt, bis die erwachsenen Motten auf der Suche nach einem guten Platz für die Eiablage durch das Haus ziehen. Die Motten sind nur nachts aktiv. Tagsüber sitzen sie in aller Ruhe an den Wänden. Auf dem hellen Untergrund sind sie gut sichtbar. Befruchtete Weibchen können nur eine begrenzte Strecke fliegen; sie ziehen es vor, vorwärts zu krabbeln oder zu hüpfen.

Was bringt sie überhaupt in die Stube?

Weber: Sie flattern nur in seltenen Fällen durch offene Fenster. Meist bringen wir sie über Lebensmittel oder Verpackungsmaterialien wie Kartons, die bereits mit Eiern oder Larven befallen sind, ins Haus. Da die Eier so klein und mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, ist das schwer zu vermeiden. Bemerkenswert ist, dass die Übeltäter nicht die Motten selbst sind, sondern ihre Larven, ihr Nachwuchs. Diese fressen viel, um sich schnell entwickeln zu können.

 

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