Grüße aus dem Urlaub: Die Post rechnet mit einer Flut von Postkarten.

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Grüße aus dem Urlaub: Die Post rechnet mit einer Flut von Postkarten.

Viele Menschen haben wegen des Ausbruchs auf Reisen verzichtet. Allerdings hat sich die Corona-Situation inzwischen gebessert, und es gibt immer noch einen erheblichen Nachholbedarf. Werden mehr Urlaubsgrußkarten verschickt werden?

Die Post rechnet damit, dass in Zukunft mehr Postkarten verschickt werden.

Wie viel Umsatz ist maximal zu verkraften?

Nach einem Rückgang der versendeten Postkarten aufgrund der Corona-Ausgabe erwartet die Deutsche Post in diesem Jahr ein höheres Volumen.

Da viele Personen ihren verpassten Urlaub im letzten Jahr nachholen wollen, prognostiziert die Deutsche Post, dass in diesem Sommer deutlich mehr Karten geschrieben werden. Laut dem Marketingchef der Deutschen Post, Ole Nordhoff, “ist der Wunsch nach persönlicher, langfristiger Bindung auch durch Corona gewachsen.”

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Post nach eigenen Angaben 120 Millionen Postkarten befördert, 27 Millionen weniger als im Jahr 2019. In diesem Jahr will die Deutsche Post keine Prognosen zum Kartenaufkommen abgeben.

Briefe und Karten haben im digitalen Zeitalter längst ihren Wert verloren. Dennoch ist das Briefgeschäft für den alten Monopolisten nach wie vor lebenswichtig, auch weil es aufgrund einer staatlich kontrollierten Preisvorgabe profitabel ist. Eine Postkarte kostet 60 Cent für den Versand im Inland und 95 Cent für den internationalen Versand.

Der Postdienst betont in der Mitteilung, dass Postkarten rechteckig sein müssen und problemlos durch die Sortieranlagen passen. In der Mitteilung heißt es, dass “keine Dinge wie Muscheln oder Kronkorken auf sie gelegt werden sollten”. Weiter heißt es, dass Leute, die herzförmige Karten verschicken wollen, diese in einen Umschlag stecken sollten.

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