Fordern Sie nach dem BGH-Urteil Bankgebühren mit Hilfe eines Musterbriefs zurück.

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Fordern Sie nach dem BGH-Urteil Bankgebühren mit Hilfe eines Musterbriefs zurück.

Höhere Kontogebühren sind durch ein Gerichtsurteil für rechtswidrig erklärt worden. Kunden müssen aktiv werden, um ihr Geld zurückzubekommen.

So fordern Sie Bankgebühren mit Musterbriefen zurück

Das Urteil hat in der Branche für viel Wirbel gesorgt, doch viele Verbraucher, die davon profitieren, sind sich dessen nicht bewusst. Der Bundesgerichtshof hat Ende April erklärt, dass die Gebührenerhöhungspraxis vieler Banken rechtswidrig ist. Die Klage gegen die Postbank wurde vom Bundesverband der Verbraucherzentralen eingereicht. Von der Entscheidung sind auch Millionen von Kunden anderer Finanzinstitute betroffen. Die Verbraucherschützer sagen, dass Verbraucher zu Unrecht erhobene Bankgebühren zurückfordern können.

Welche Auswirkungen hat das BGH-Urteil auf die Bankgebühren?

Wenn Banken und Sparkassen ihre Tarife oder Konditionen änderten, informierten sie ihre Kunden bisher mindestens zwei Monate im Voraus. Die Anpassung galt als vereinbart, wenn die Kunden nicht widersprachen. Nach dem Urteil muss ein Verbraucher nun aktiv der Gebührenerhöhung zustimmen. Damit sind laut Christoph Herrmann, Rechtsexperte der Stiftung Warentest, “so ziemlich alle Gebührenerhöhungen von Banken und Sparkassen der letzten Jahre unwirksam.” “Wir raten den Kunden, die Gebühren zurückzufordern.” Das sei für Gebühren möglich, die seit dem 1. Januar 2018 erhoben wurden. Es gibt eine Bedingung: das Kontomodell darf in der Zwischenzeit nicht geändert worden sein. Ansonsten gelten die Konditionen des neuen Kontos.

Wie viel Geld steht auf dem Spiel?

Es kann sich um dreistellige Beträge handeln. Die Verbraucherzentrale rechnet das anhand eines Beispiels vor: Nehmen wir an, man hat 2015 ein gebührenfreies Konto eröffnet. Dann wurde ab Mai 2017 die Kontogebühr auf 5 Euro pro Monat erhöht, ab Februar 2020 dann auf 10 Euro. “In diesem Fall können Sie zumindest die Gebühren zurückfordern, die ab dem 1. Januar 2018 erhoben wurden”, berichtet die Verbraucherzentrale. Das sind insgesamt 125 Euro für die 25 Monate vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Januar 2020. Und für die 16 Monate vom 1. Februar 2020 bis zum 31. Mai 2021 weitere 160 Euro. Unterm Strich können also mindestens 285 Euro zurückgefordert werden.

Bankgebühren zurückfordern: Musterschreiben

Laut Stiftung Warentest werden die Banken das Geld nicht von sich aus zurückzahlen. “Die Kunden müssen selbst aktiv werden”, berichtet Herrmann. Sie können die Rückzahlung schriftlich einfordern. Einen Musterbrief hat die Stiftung Warentest auf ihrer Homepage zur Verfügung gestellt, ebenso….. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Meldung.

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