Ein Haus bauen: Ein Holzhaus schont die Umwelt.

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Ein Haus bauen: Ein Holzhaus schont die Umwelt.

Derzeit sind die Rohstoffpreise teuer, aber es gibt genug Wald, um mittelfristig mehr Holzhäuser zu bauen. Diese bieten Vorteile in der Bau- und Sanierungsbranche.

Beim Hausbau kann man einiges tun, um die Umwelt zu schonen.

Wer ein Haus bauen möchte, muss sich zunächst entscheiden, ob er es aus Holz oder in Massivbauweise mit Ziegeln bauen möchte. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Ziegelwände haben zum Beispiel eine höhere Wärmespeichermasse und sind preiswerter. Holzhäuser sind in der Regel 10 Prozent teurer. Allerdings ist bei der Holzbauweise die Bauzeit kürzer – d.h. man kann u.a. dank des vergleichsweise hohen Vorfertigungsgrades und der schnellen Trocknungszeit früher in sein Holzhaus einziehen.

Das günstige Raumklima und das Wohlfühlelement, das der Baustoff Holz ausstrahlt, werden von Bauherren häufig als Argument für die Wahl eines Holzhauses angeführt. Vertreter der Holzwirtschaft, die ein großes Entwicklungspotenzial sehen, betonen auch die Vorteile des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit.

Gebäude aus Holz benötigen in der Herstellung weniger Energie.

Tatsächlich ist Holz ein nachhaltiger Baustoff, der bei seiner Herstellung CO2 bindet und gleichzeitig Sauerstoff erzeugt. Auch die Transportwege sind kurz, wenn es aus heimischen Hölzern gewonnen wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Herstellung von holzbasierten Bauteilen und deren Weiterverarbeitung relativ wenig Energie verbraucht. Der Zementsektor hingegen ist mit einem Anteil von 8 % am weltweiten CO2-Ausstoß eine der größten Herausforderungen in Sachen Klimaschutz.

Wenn Holz verrottet oder verbrannt wird, wird das darin gebundene CO2 freigesetzt. Bei der Nutzung von Holz als Baustoff wird das CO2 dagegen langfristig gespeichert. Bauen mit Holz ist also aktiver Klimaschutz, so die Branchenkenner, denn Holz wird dem natürlichen Kreislauf entzogen und es entsteht kein CO2 beim Verrotten. Rund 30 Tonnen CO2 werden gebunden, wenn ein Holzhaus auf diese Weise gebaut wird. Gleichzeitig wachsen an den Stellen, die gerodet wurden, wieder Bäume nach.

Für alle Neubauprojekte in Deutschland würde ein Drittel der Holzproduktion des Landes ausreichen.

Daraus ergibt sich die Frage: Gibt es hierzulande genug Holz, um den Anteil des Holzbaus deutlich zu erhöhen? Generell lautet die Antwort: Ja. Zwar gibt es derzeit einen Mangel an Holz, der die Preise in die Höhe schnellen lässt. Das liegt aber vor allem an den starken Exporten in die USA und nach China. Doch schon jetzt… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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