Die hallesche Kunstschule “SustainLab” führt Laborexperimente durch.

0

Die hallesche Kunstschule “SustainLab” führt Laborexperimente durch.

“SustainLab” ist eine hallesche Kunstschule, die Laborexperimente durchführt.

Im Bereich der Bildung geht die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle neue Wege. Für Schüler gibt es drei eigene Labore zum Ausprobieren. Die Beziehungen und Möglichkeiten zwischen Kunst, Natur und Naturwissenschaften stehen im Mittelpunkt.

An der Kunsthochschule Halle kann man Laborexperimente durchführen.

FEMISPORT Neusäß: Im Moment ist viel los.

In einem länglichen Glaskolben mit Deckel rotiert eine orangensaftartige Flüssigkeit. Das Gefäß hat ein geschlossenes System. Neben der Geschwindigkeit des Quirls wird auch die Sauerstoffzufuhr im Kolben geregelt.

“Die Flüssigkeit ist ein Nährmedium mit einem selbstleuchtenden Bakterium, das aus einem Organ des hawaiianischen Bobtail-Tintenfisches Euprymna scolopes stammt”, sagt Falko Matthes, Leiter des BioLab-Labors an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design.

Aus den Bakterien werden dreidimensionale Kunstwerke.

“Das Bakteriengemisch wurde in ein Reagenzglas gegeben, und das Glas, das als Trägermaterial diente, leuchtete kurzzeitig auf. “Das Experiment wurde dokumentiert”, erklärt Matthes. “Eine andere Möglichkeit: Mit einer dicken Bakterienflüssigkeit in einem 3-D-Drucker lassen sich faszinierende dreidimensionale Designs erzeugen, die kurzzeitig leuchten.”

Seit dem vergangenen Jahr sind drei neue Labore hinzugekommen. Die Europäische Union und das Land Sachsen-Anhalt beteiligen sich mit rund 1,25 Millionen Euro an den sogenannten “BurgLabs”. In der Ausbildung der Studenten werden unter anderem Themen wie Nachhaltigkeit, Biotechnologie, künstliche Intelligenz und Roboter behandelt. Es wird erforscht, wie sich Kunst und Design mit naturwissenschaftlicher Materialforschung und Geisteswissenschaften verbinden lassen.

Gelernt werden kann mit Ton, Sand und Humus.

Dazu gehört das “SustainLab” (Nachhaltigkeitslabor). “Im Rahmen des SOLUM-Projekts untersuchen Studenten den Boden in Halle und Umgebung”, sagt die künstlerische Mitarbeiterin Ina Turinsky. “Es geht um den Umgang mit den vorhandenen Bestandteilen wie Ton, Sand, Humus, Braunkohle und Abraum, aber auch um die Bewohner und die Geschichte der Region.”

Die Ergebnisse werden ab dem 20. September in einer Ausstellung zum Jahresthema SOLUM in der Kunstschule zu sehen sein.

Das Labor “XLab” beschäftigt sich neben der Robotik (KI) mit visueller Sprache und künstlicher Intelligenz. “Visuelle Sprache für KI ist eine einmalige Gelegenheit. Elektrifizierte Gehirne oder humanoide Roboter haben nichts mit der heutigen Realität von KI und KI-Forschung zu tun”, so XLab-Forschungsmitarbeiterin Alexa Steinbrueck. “In Artikeln über künstliche Intelligenz werden zum Beispiel häufig Bilder aus dem Film Terminator verwendet. Solche verzerrten Perspektiven behindern eine klare Einschätzung der Fähigkeiten und Grenzen von KI.”

Das Forschungsprojekt fördert… Dies ist eine gekürzte Version der Daten. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

Share.

Leave A Reply