Celonis, ein Münchner IT-Unternehmen, ist derzeit mehr als elf Milliarden Dollar wert.

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Celonis, ein Münchner IT-Unternehmen, ist derzeit mehr als elf Milliarden Dollar wert.

Celonis, eine Münchner IT-Firma, ist derzeit mehr als elf Milliarden Euro wert. Insider bezeichnen es als “Decacorn”. Was ist die Geschichte dahinter?

Die Münchner IT-Firma Celonis wird mit mehr als elf Milliarden Dollar bewertet.

Wenn die Landeshauptstadt wirklich auf dem Weg ist, zu einem der drei wichtigsten Technologiezentren der Welt zu werden, dann beeinflusst Celonis diese Entwicklung auf eine Weise, die Schlagzeilen macht. Denn aus dem “Einhorn” des Isartals ist das erste “Decacorn” Deutschlands geworden. – Aha, ich verstehe.

Celonis, ein schnell wachsender Anbieter von Unternehmenssoftware mit Sitz in München, wird längst mit weit über 10 Milliarden Dollar bewertet (Decacorn) und nicht nur mit einer Milliarde Dollar, wie es aus dem munteren Jargon des Startup-Umfelds ins einfache Deutsch übersetzt heißt (Unicorn). Das ist unglaublich, denn kein anderes deutsches Startup hat das je geschafft.

IT-Firma mit Sitz in München: Was kann Celonis besonders gut?

Eine gerade abgeschlossene Fundraising-Runde in Höhe von einer Milliarde Dollar ist der Auslöser für die Verwandlung in ein Decacorn. Damit hat das Unternehmen, das dem ehemaligen Augsburger Studenten Bastian Nominacher gehört, nun elf Hörner (mehr als 11 Milliarden US-Dollar).

Was macht Celonis so gut, dass solch große Summen möglich sind? Die kurze Antwort ist, dass sie die Effizienz anderer Unternehmen steigern. Andere, so mögen Sie argumentieren, können das auch. Celonis hingegen ist offensichtlich auf Process Mining spezialisiert, eine Art von Unternehmensdatenanalyse.

Celonis führt ein virtuelles Röntgenbild der Prozesse eines Unternehmens durch und scannt digitale Spuren und Datenpunkte. Diese werden mit Hilfe von Technologie und künstlicher Intelligenz untersucht und die Ergebnisse zur Verbesserung der Prozesse genutzt. Die neueste Prozess-Mining-Maschine des Münchner Unternehmens heißt “Execution Management System”. Dieses Programm ist in der Lage, nicht nur Röntgenbilder zu machen, sondern auch Medikamente zu verschreiben.

Ein Beispiel für Process Mining: Mit Celonis konnte die Lufthansa ihre Abläufe am Boden optimieren. Das Ergebnis: 300.000 Minuten mehr Pünktlichkeit, mehr zufriedene Passagiere und Kosteneinsparungen. Celonis hat eine breite Liste namhafter Kunden, darunter die Deutsche Bank, BMW, Siemens, Coca-Cola, Dell, ABB und die Deutsche Telekom. Das erklärte Ziel ist es, “Milliarden von Dollar an Ineffizienzen” zu beseitigen.

Celonis verbessert die Effizienz von anderen Unternehmen.

Was vor rund zehn Jahren als Studentenprojekt eines Mathematikers, eines Informatikers und eines Wirtschaftsinformatikers begann, wächst heute nach Unternehmensangaben Jahr für Jahr “im dreistelligen Bereich”. Inzwischen haben Alexander Rinke und Martin Nominacher, die beiden Mitbegründer von Nominacher… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere News weiter.

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