Bevor Sie klicken, schauen Sie sich das an: Achten Sie beim Online-Einkauf auf das Impressum.

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Bevor Sie klicken, schauen Sie sich das an: Achten Sie beim Online-Einkauf auf das Impressum.

In Zeiten der Pandemie boomt der Online-Kauf. Schnell bestellen und bei Nichtgefallen einfach zurückschicken – das ist nicht überall der Fall. Was ist die Erklärung dafür?

Achten Sie beim Online-Einkauf auf das Impressum.

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Online gekaufte Artikel können Sie in der Regel innerhalb von 14 Tagen zurückgeben. So sieht es das europäische Widerrufsrecht vor. Laut Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) würden Unternehmen jedoch häufig versuchen, Käufer von der Rückgabe abzuhalten. Die Zahl der Verbraucherbeschwerden habe deshalb zugenommen.

Lieferanten legen beispielsweise keine Rücksendeadresse und kein Rücksendeetikett bei oder reagieren gar nicht auf Anfragen. Oder sie gewähren statt der Rücksendung Rabatte oder Gutscheine. Besonders häufig treten Probleme bei Online-Marktplätzen und bei Bestellungen aus dem außereuropäischen Ausland auf, so die Verbraucherzentrale.

Eine Prüfung des Impressums ist sinnvoll.

Die Verbraucherzentrale in Hamburg hat zum Beispiel viel mit Beschwerden zu tun, die sich um Bestellungen aus Fernost drehen. “Viele Probleme lassen sich lösen, wenn man vorher prüft: Wer ist mein Vertragspartner?”, sagt Julia Rehberg. Der Blick ins Impressum ist dafür der beste Weg. Gibt es kein solches Impressum, sollte man gar nicht erst bestellen. Selbst wenn es sich um einen Fake-Shop handelt, nützt ein späterer Widerruf nichts.

Prüfen Sie vor der Bestellung die Rückgabebedingungen

Außerdem sollten Sie sich vor der Bestellung die Rückgabebedingungen durchlesen. Wer trägt zum Beispiel die Kosten für eine Rücksendung? Das steht in der Widerrufsbelehrung. Sie muss Sie auch darüber informieren, ob das Widerrufsrecht ausgeschlossen ist. Dies ist bei einigen Produkten möglich. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie sich das Bestehen des Widerrufsrechts schriftlich bestätigen lassen, empfiehlt Verbraucherschützer Rehberg.

Sitz des Verkäufers ist wichtig

Bieten Händler statt der Rücknahme der Ware einen Gutschein oder Rabatt an, muss der Käufer oder Besteller dem nicht zustimmen, sagt Rehberg. “Gilt das europäische Widerrufsrecht, hat man einen Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises.” Die praktische Durchsetzung der Rechte ist dann oft auch vom Standort des Verkäufers abhängig. Auch wer per Vorkasse zahlt, ist in der Regel schlechter gestellt. (tmn)

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