Autoindustrie: Nach der Corona-Krise erholt sich die Autoindustrie

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Autoindustrie: Nach der Corona-Krise erholt sich die Autoindustrie

Für einige der größten Automobilhersteller der Welt war das erste Quartal sogar stärker als vor der Corona-Krise. Ob die Rekordjagd weitergeht, ist allerdings unklar.

Die Autoindustrie hat sich von der Corona-Krise erholt.

Laut einer Studie hat die weltweite Automobilbranche im ersten Quartal mehr Umsatz und operative Gewinne erzielt als vor der Corona-Krise. Laut einer Branchenstudie des Beratungsunternehmens EY erreichte der Gewinn der Top-Automobilhersteller vor Zinsen und Steuern im ersten Quartal den höchsten Stand im Zehnjahresvergleich. Die Studie wurde am Montag der Deutschen Presse-Agentur zugänglich gemacht.

Als Maßstab für die Quartalsberechnungen von EY dienen die Finanzkennzahlen der 16 Top-Automobilhersteller. Unter der Annahme stabiler Wechselkurse verdienten die Branchenriesen von Januar bis Ende März insgesamt 403 Milliarden Euro, 35 Milliarden mehr als im Vorjahr und nur 5,8 Milliarden weniger als im Rekordjahr zuvor. Rechnet man Renault und die Stellantis-Gruppe, zu der Marken wie Citroen, Opel und Peugeot gehören, aufgrund fehlender Statistiken heraus, steigt der operative Gewinn auf 29,4 Milliarden Euro. Damit liegt der operative Gewinn der Sparte um fast ein Drittel höher als im zuvor ausgewiesenen ersten Quartal 2017.

Die Verkaufszahlen sind immer noch nicht so gut wie vor der Krise.

Viele Autofirmen hatten bereits vor dem Corona-Ausbruch mit Sparmaßnahmen begonnen, die angesichts der Epidemie unter Umständen noch einmal verschärft wurden, so EY-Autospezialist Peter Fuß. “Einige Konzerne haben Fortschritte bei der Anpassung der Fixkosten gemacht, wie die Ergebnisse des ersten Quartals zeigen.” Der Einsatz neuer Antriebstechnologien wie der Elektromobilität sowie der stark wachsende Absatz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden habe sich aber nicht spürbar auf die Gewinne ausgewirkt, so Fuß weiter.

Ob die Rekordjagd anhält, hängt unter anderem vom Ausgang der noch immer ungelösten Chip-Situation ab, die bei einigen Autoherstellern zu Produktionsstopps geführt hat. “Die Lieferengpässe bei den Halbleitern führen zu zum Teil erheblichen Produktionseinschränkungen, so dass in diesem Jahr wohl nicht mehr viele Millionen Fahrzeuge gebaut werden können”, so Fuß weiter.

Was den Absatz betrifft, so hat der Automobilsektor noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Die weltweiten Pkw-Verkäufe stiegen dem Bericht zufolge im Vergleich zum Vorjahr, aber… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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