Arbeitgeber haben Angst vor Grün-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot

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Arbeitgeber haben Angst vor Grün-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot-Rot

Die Unternehmen befürchten, dass nach der Wahl eine Linkskoalition regiert und es zu einem “Belastungsfeuerwerk” kommt. Dies soll durch einen alten Bekannten verhindert werden.

Grün-Rot-Rot wird von den Arbeitgebern gefürchtet.

Tiefe Krisen haben für die deutschen Unternehmen typischerweise zumindest einen Vorteil. Sie legen ihre Einkaufshosen weg und schnallen den Gürtel an. Diesmal, am Ende der Corona-Krise und fünf Monate vor der Bundestagswahl, funktioniert der Reflex nicht.

Grüne, SPD und Linke wollen den Staat reformieren, indem sie die Unternehmen stärker regulieren, den Mindestlohn anheben und die Steuern erhöhen. Beim Thema Klimasicherheit setzen sie auf genaue Vorgaben für einzelne Branchen. In einigen zentralen Bereichen liegen die Wirtschaftspläne der drei Parteien dicht beieinander. Das Kapitel Wirtschaft wäre bei einer rot-rot-grünen Koalitionsverhandlung wahrscheinlich schnell abgeschlossen.

Zu Rot-Rot-Grün sagt der Präsident des Arbeitgeberverbandes: “Ich kann da nur vorsichtig sein.”

Eine Situation, die Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger erschreckend findet. “Ich kann nur davon abraten”, sagt Dulger. Eine linke Diktatur hält er für weitaus bedrohlicher. Unternehmen seien in den Augen von Grünen, SPD und Linken nur dazu da, um Steuern und Abgaben zu zahlen, behauptet er. In den Wahlprogrammen der drei Parteien findet sich vieles, was die Unternehmer irritiert.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger findet, dass es angesichts der Corona-Krise nicht an der Zeit ist, den Sozialstaat auszubauen und den Unternehmen strengere Auflagen zu machen.

Bild: Wolfgang Kumm, dpa

Der Mindestlohn soll auf zwölf oder 13 Euro steigen (links). Die Vermögenden sollen durch die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer geschützt werden sowie… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Meldung.

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