Ab dem 1. Juli wurde die Pfändungsfreigrenze erhöht.

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Ab dem 1. Juli wurde die Pfändungsfreigrenze erhöht.

Wer eine Lohnpfändung erhalten hat, wird bald ein bisschen mehr Geld zur Verfügung haben. Der Grund dafür ist, dass die Pfändungsfreigrenzen steigen. Nicht nur der Lohn, sondern auch die Renten können gepfändet werden.

Ab dem 1. Juli wird die Pfändungsfreigrenze erhöht.

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Sie können schnell an Ihre persönliche finanzielle Grenze stoßen, wenn Sie Schulden haben. Wenn unbezahlte Rechnungen oder Ratenzahlungen nicht beglichen werden, können Gläubiger unter Umständen Ihren Lohn pfänden. Das gilt auch für Renten. Die geltenden Pfändungsfreigrenzen werden zum 1. Juli 2021 angehoben, so dass den Betroffenen etwas mehr Geld bleibt. Darauf hat die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hingewiesen.

Die Höhe des Freibetrages richtet sich nach dem Einkommen und der Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen. Ein monatliches Einkommen von weniger als 1260 Euro ist pfändungsfrei, wenn kein Unterhalt zu zahlen ist. Bei einer monatlichen Rente von beispielsweise rund 1300 Euro sind also nur rund 33 Euro im Monat pfändbar.

Nach geltendem Recht wird eine Rente wie Arbeitseinkommen behandelt und kann daher auch so gepfändet werden. Aber Es kann nur der Teil der Rente gepfändet werden, der über der Pfändungsfreigrenze liegt.

Die Pfändungsfreigrenze ergibt sich aus der Tabelle der Zivilprozessordnung. Sie soll sicherstellen, dass die Betroffenen ein Existenzminimum haben und ihren Unterhaltsverpflichtungen nachkommen können, auch wenn ihr Arbeitseinkommen oder ihre Rente gepfändet wird.

Die Höhe des pfändbaren Betrages wird von dem für die Auszahlung der Rente zuständigen Rentenversicherungsträger geprüft und festgelegt. Der von der Pfändung Betroffene darf jedoch nicht zum Sozialhilfeempfänger werden.

Bei einer Kontopfändung sind die Rentenzahlungen sofort nach Zahlungseingang voll pfändbar. Schutz davor bietet die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos. Das sogenannte P-Konto ist ein Girokonto mit besonderem Pfändungsschutz. Es ermöglicht Schuldnern, trotz der Kontopfändung über den unpfändbaren Teil ihres Einkommens zu verfügen.

210624-99-130575/2

Deutsche Rentenversicherung

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