Wolfgang Lackerschmid, ein Musikpionier, pocht auf die Einhaltung der Vorschriften.

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Wolfgang Lackerschmid, ein Musikpionier, pocht auf die Einhaltung der Vorschriften.

Augsburgs Jazz-Aushängeschild ist der Vibraphonist und Komponist. Jetzt präsentiert er sich nicht nur mit einer neuen CD, sondern auch mit einer neuen Rolle.

Wolfgang Lackerschmid ist ein Musikpionier, der darauf besteht, sich an die Regeln zu halten.

Wolfgang Lackerschmid und Stefanie Schlesinger, ein Musiker-Ehepaar aus Oberhausen an der Wertach, teilen ein angenehmes Leben. Ein kleiner Hof mit Buchen und einem Brunnen spendet Schatten, rechts in einem Gebäude mit antiker Holzdecke befindet sich das “Traumraum Tonstudio”, in dem auf zwei Ebenen geprobt, aufgenommen und gemischt wird, und links das Wohnhaus.

Auf dem kleinen runden Tisch im Hof stehen Kaffee und Tee und Wolfgang Lackerschmids neueste CD “Summer Changes” im grau-blauen Cover, die in den USA seit Mitte Mai erhältlich ist, in Europa aber erst ab Mitte Juli. Aber Lackerschmid, dieses Augsburger Jazz-Aushängeschild am Vibraphon und dem anderen weiten, fruchtbaren Feld der Perkussion, hat natürlich schon ein paar Exemplare zugeschickt bekommen, und wer genau hinhört, hört wieder einmal einen Jazz, der voller Lebens- und Spielfreude steckt, aber nicht kunst- und gedankenlos ist: In “Lemon Moon” taucht eine Chopin-Etüde auf, während Lackerschmid im “Stundenwalzer” mit systematisierten harmonischen Variationen über den Quintenzirkel reist. Wer es wahrnimmt, hat seine Freude, wer nicht, auch, schon allein wegen des betörenden Glockenklangs der “Vibes”. Lackerschmid ist die ideale Person, um Chromatik zu lehren, da er jedes Stück in jeder Tonart übertragen kann.

Chet Baker und Lackerschmid haben neue alte Musik.

Die acht Balladen wurden 2018 im “Dream Room” mit Mark Soskin (Piano), Jay Anderson (Bass) und Adam Nussbaum (Schlagzeug) aufgenommen; der Stillstand gab viel Zeit zum Sortieren und Abmischen, und jetzt liegt “Summer Changes” gerade auf dem Tisch – bevor Dot Time Records Lackerschmids alte Aufnahmen mit dem Trompeter Chet Baker neu auflegt, denn

Zwei CDs davon sind bereits erschienen, und es ist erstaunlich, dass Lackerschmids Name bekannter ist als der von Chet Baker. Der Vibraphonist war verblüfft und schilderte die Situation: Er hatte die Stücke seinerzeit geschrieben, und das Label Dot… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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