Wird das Staatstheater durch die Corona-Regeln bestraft?

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Wird das Staatstheater durch die Corona-Regeln bestraft?

Mehr Zuschauer sollen in die Säle gelassen werden, heißt es in Bayreuth und München. Das Staatstheater in Augsburg wartet dagegen vergeblich auf ein solches Signal.

Sind die Corona-Regeln für das Staatstheater ein Nachteil?

Im Raum stehen verschiedene Corona-Beschränkungen, die aufeinander prallen. Während nicht nur das Bayreuther Festspielhaus, sondern auch die Münchner Staatsoper jüngst – jeweils erfreut – verkündet haben, dass zu den kommenden Festspielvorstellungen mehr Publikum zugelassen wird als bisher, muss man am StaatstheaterAugsburg weiterhin um eine Zuschauererweiterung bitten und kämpfen.

Da Bayreuth und die Münchner Staatsoper in der Halle spielen, während das Staatstheater Augsburg auf der Freilichtbühne am Roten Tor gastiert, sind die unterschiedlichen Maßstäbe der zuständigen Behörden umso deutlicher. In diesem Jahr wird dort das Musical “Chicago” aufgeführt.

Im Bayreuther Festspielhaus sind nun bei jeder Aufführung 911 Hörer zugelassen.

Bayreuth darf pro Vorstellung 911 geimpfte, getestete oder genesene Zuschauer ins Festspielhaus lassen, die während des Stücks einen Mundschutz tragen müssen. Bisher war eine Begrenzung auf 235 Zuhörer pro Vorstellung angedroht, bei einer Gesamtkapazität von knapp 2000 Plätzen.

Mit der Eröffnung der Opernfestspiele darf die Münchner Staatsoper die drei Säle im National-, Cuvilliés- und Prinzregententheater schachbrettartig nutzen, was den Verkauf von 13.400 zusätzlichen Karten ermöglicht. Die “3-G-Regel” (geimpft, genesen, getestet) gilt auch hier, ebenso der Mundschutz während der Aufführungen. Im Nationaltheater werden rund 1000 Zuschauer mit 2100 Plätzen zugelassen, im Cuvilliéstheater rund 165 Zuschauer mit knapp 500 Plätzen und im Prinzregententheater rund 400 Zuhörer mit gut 1100 Plätzen. Es ist erwähnenswert, dass es sich bei all diesen Gängen um geschlossene Bereiche handelt. Das ist entscheidend, da auf der Augsburger Freilichtbühne, die ein Fassungsvermögen von 2100 Plätzen hat, bis auf weiteres nur 550 Personen zugelassen sind. Damit sind die Verhältnisse auf der Freilichtbühne zweifelsohne als “ungedeckt” zu bezeichnen, und zwar in zweifacher Hinsicht. (Allerdings sind in der Kongresshalle seit kurzem 400 Personen zugelassen.)

Es tut sich nichts, so Augsburgs Landesgeschäftsführer André Bücker.

Was sagt nun der Augsburger Landesdirektor André Bücker zu den tatsächlichen oder vermeintlichen Ungleichheiten der Zuschauerzahlen auf den verschiedenen Bühnen? “Da tut sich nichts”, sagt er. Seit Wochen sind wir in der… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen News.

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