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Thailand will den Ausnahmezustand verlängern, während 10.000 Touristen immer noch auf den Inseln stranden.

THAILAND könnte den Ausnahmezustand ausweiten, da die Fälle von Coronaviren im ganzen Land zunehmen.

Die Pläne kommen, da Berichten zufolge immer noch mehr als 10.000 Menschen auf einigen der bei Urlaubern beliebten Inseln gestrandet sein sollen.

Lokalen Medien zufolge soll Thailands Nationaler Sicherheitsrat vorschlagen, dass zwar einige Beschränkungen aufgehoben werden könnten, wie z.B. die eingeschränkte Eröffnung von Geschäften, der Ausnahmezustand jedoch beibehalten werden sollte.

Der Rat soll am Montag zusammenkommen, um die bis zum 30. April geltenden Bestimmungen zu erörtern.

Es wurde zwar nicht bestätigt, auf wie lange sie verlängert werden soll, aber der Premierminister kann sie auf bis zu 90 Tage verlängern.

Ein Sprecher des Zentrums für die Verwaltung der COVID-19-Situation fügte hinzu, dass eine zweite Welle von Coronaviren befürchtet werde, falls es zu einer Rückkehr zum normalen Leben käme.

Das Land hat nach Angaben des britischen Außenministeriums eine landesweite Ausgangssperre von 22.00 Uhr bis 4.00 Uhr eingeführt, während alle Einkaufszentren, Vergnügungsstätten und Schulen geschlossen sind.

Die Fälle des tödlichen Virus nehmen weiter zu, wobei das beliebte Reiseziel Phuket als “Hotspot” gilt.

Die Zahlen des Landes sind jedoch nach wie vor niedriger als in Großbritannien – 2.854 Fälle des Coronavirus haben 2.854 erreicht, wobei 50 Todesfälle bestätigt wurden.

Dies folgt auf Berichte über 10.000 ausländische Touristen, die immer noch auf den Inseln im Süden Thailands festsitzen.

Ungefähr 5.700 bleiben auf Koh Samui, während 3.300 auf Koh Phangan und 1.000 auf Koh Tao bleiben, berichtete die Bangkok Post.

Thailand unterbrach Ende März alle internationalen Flüge und stoppte die restlichen ankommenden Flüge am 4. April.

Das Flugverbot wurde am 15. April bis zum 30. April verlängert, obwohl es wahrscheinlich noch einmal verlängert wird.

Die Hotels auf den Inseln werden dringend aufgefordert, Touristen zu erlauben, so lange zu bleiben, bis sie die Inseln verlassen können, wobei die Länder versuchen, Repatriierungsflüge zu chartern.

Ein russisches Ehepaar, das wegen der Pandemie in Thailand gestrandet war, wurde nach der Schließung der Hotels in der Gegend wochenlang in einer Höhle lebend aufgefunden.

Das Duo wurde von der Polizei in den Felsen an der Küste von Krabi gefunden.