Twittersmash

Nachrichten aus Idstein, Hessen & Deutschland

Twittersmash

Nachrichten aus Idstein, Hessen & Deutschland

Unterhaltung

Tamzin Outhwaite über das Leben nach der Trennung und ihre Sicht auf Beziehungen

Die Schauspielerin Tamzin Outhwaite, bekannt aus der BBC-Seifenoper „EastEnders“, hat kürzlich Einblicke in ihr Leben nach der Trennung von ihrem Partner Tom Child gegeben. Die beiden hatten über sechs Jahre lang eine Beziehung geführt, bevor sie sich 2023 trennten. Die 55-Jährige, die sich in der Öffentlichkeit stets mit ihrer ehrlichen Haltung über das Leben und die Liebe gezeigt hat, erklärte nun, dass ihre Entscheidung, sich von Child zu trennen, zu keinem Zeitpunkt von Drama begleitet war. Im Gegenteil, sie bezeichnete die Trennung als „freundschaftlich“ und betonte, dass Child weiterhin eine Rolle im Leben ihrer beiden Töchter, Flo (16) und Marnie (14), spielt.

Selbstfindung statt Partnersuche

In einem Interview mit dem Podcast „Second Act“ von „HELLO!“ gab Outhwaite offen zu, dass es eine Weile gedauert habe, bis sie anfing, eine „Liebesaffäre“ mit sich selbst zu führen, anstatt sich ständig nach einer romantischen Beziehung zu sehnen. „Es hat lange gedauert, bis ich begann, mich selbst zu lieben, statt nach einem Mann zu suchen“, sagte sie und erklärte, dass sie sich mittlerweile mehr auf Freundschaften und persönliches Wachstum konzentriere. „Freundschaft ist mir jetzt wichtiger als Romantik, ich habe einfach keine Zeit für Beziehungen“, so Outhwaite weiter.

Diese Erkenntnis dürfte vielen Menschen aus der Generation der „Midlife“-Erwachsenen aus der Seele sprechen, die sich von gesellschaftlichen Normen befreien möchten, die eine romantische Beziehung als das höchste Ziel des Lebens darstellen. Outhwaite warnte davor, sich in eine Beziehung zu stürzen, nur um sich „vollständig“ zu fühlen. „Das ständige Streben, jemanden zu finden, der einen vervollständigt, ist gefährlich“, erklärte sie. „Ich werde das nicht noch einmal tun. Es gibt so viel, was man über sich selbst entdecken kann.“

Die Schauspielerin gab außerdem zu, dass sie eine Vorliebe für jüngere Männer habe. „Ich habe noch nie wirklich jemanden in meinem Alter oder älter gedatet“, sagte sie mit einem Lächeln. „Ich fühle mich wie 30 und wenn ich einen Mann um die 40 sehe, denke ich, dass das genau richtig ist – bevor mir klar wird, dass er viel jünger ist als ich.“

Familie bleibt im Fokus

Trotz der Trennung von Child bleibt Outhwaite ihre Familie besonders wichtig. Sie und ihr Ex-Mann, der Schauspieler Tom Ellis, mit dem sie von 2006 bis 2014 verheiratet war, teilen sich zwei Töchter. Ellis, der inzwischen in den USA mit der Serie „Lucifer“ bekannt wurde, ist inzwischen mit der Drehbuchautorin Meaghan Oppenheimer verheiratet. Im November 2023 brachte das Paar ihre gemeinsame Tochter per Leihmutterschaft zur Welt. Trotz der Trennung von Ellis bleibt das Wohl ihrer Kinder Outhwaite ein zentrales Anliegen, was sie auch in ihrer Erziehung bekräftigte.

Auch in beruflicher Hinsicht geht es bei Outhwaite weiter bergauf. Nach ihrem erfolgreichen Engagement bei „EastEnders“ von 1998 bis 2002 kehrte sie 2018 und 2019 in die Serie zurück. In den letzten Jahren übernahm sie auch Rollen in gefeierten Dramen wie „Death in Paradise“, „The Wives“, „The Tower“ und „Silent Witness“. 2022 trat sie in der BBC-Show „Freeze the Fear with Wim Hof“ auf, wo sie ihre Angst vor kaltem Wasser überwinden musste, was ihre Fans beeindruckte.

Am 1. Februar 2026 wird Outhwaite zudem in der Sendung „Love Your Weekend with Alan Titchmarsh“ zu sehen sein. In dieser Sendung wird sie sowohl über ihre beruflichen Projekte als auch über ihre persönlichen Erkenntnisse sprechen. Ihre regelmäßigen Interviews und Auftritte zeigen ihre Offenheit und Ehrlichkeit und machen sie zu einer beliebten Figur für Fans, die sich mit ihrem authentischen Umgang mit dem Leben identifizieren können.

Outhwaite selbst fasst ihre Lebensphilosophie mit den Worten zusammen: „Es gibt so viel, was man über sich selbst entdecken kann.“ Ihre Geschichte, von der Trennung über die Selbstfindung bis hin zur beruflichen Weiterentwicklung, hat nicht nur unter ihren Fans, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit Resonanz gefunden. Sie zeigt, dass es nicht immer eine romantische Beziehung braucht, um ein erfülltes Leben zu führen – es ist die Liebe zu sich selbst, die den Weg für persönliches Wachstum und Zufriedenheit ebnet.

Avatar-Foto

Christoph Alexander Breyer

Christoph Alexander Breuer ist Redakteur und Analyst mit Schwerpunkt auf Sport und Finanzmärkte. Er berichtet über wirtschaftliche Hintergründe im Profisport, Unternehmensentwicklungen und Markttrends und ordnet komplexe Zusammenhänge verständlich für die Leser ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert