Snoop Dogg unterstützt David Beckham nach Familienstreit mit Brooklyn
Der langwierige Streit in der Familie Beckham sorgt weiterhin für Schlagzeilen, vor allem nachdem sich der älteste Sohn Brooklyn von seiner Familie entfremdet hat. In einer öffentlichen Erklärung sorgte Brooklyn kürzlich für Aufsehen, indem er schwere Vorwürfe gegen seine Eltern erhob. Dies ließ eine mögliche Versöhnung in weite Ferne rücken.
Nun hat sich ein unerwarteter Unterstützer in die Kontroverse eingeschaltet: Der US-Rapper Snoop Dogg, der als DJ bei Brooklyn und Nicola Peltz‘ opulentem Hochzeitsfest auftrat, erklärte, dass er fest an der Seite von David Beckham steht. In einem Interview betonte der Hip-Hop-Star, dass seine Freundschaft zu dem Fußball-Ikonen schon mehr als 20 Jahre andauert.
Snoop über David Beckham: „Ein echter Familienmensch“
Snoop Dogg, der als erfolgreicher Rapper und Unternehmer bekannt ist, zeigte sich voller Anerkennung für seinen langjährigen Freund David Beckham. Der 54-jährige Musiker, der selbst Vater von vier Kindern ist, betonte, dass für David nichts wichtiger sei als seine Familie. „David ist mein Kumpel, wir sind seit über 20 Jahren Freunde. Wir haben unsere Kinder zusammen aufwachsen sehen, und eines ist sicher: David ist ein Familienmensch“, so Snoop. „Egal, wie erfolgreich er geworden ist, für ihn steht die Familie immer an erster Stelle.“
Der West-Coast-Rapper erklärte weiter, dass er davon überzeugt sei, dass sich die Beckham-Familie irgendwann wieder versöhnen werde. „Keine Familie ist perfekt, besonders wenn man im Rampenlicht steht. Aber ich weiß, wie viel Liebe diese Familie füreinander hat – und im Laufe der Zeit werden sie das wieder in den Griff bekommen“, so Snoop optimistisch.
Die Freundschaft zwischen den beiden ist weit mehr als nur oberflächlich. Snoop und Beckham haben gemeinsam an verschiedenen Projekten gearbeitet, etwa an der Adidas Originals-Kampagne. Auch in der Vergangenheit hat David Snoop bei verschiedenen Gelegenheiten unterstützt, etwa bei Konzerttourneen. Ihr enges Verhältnis wurde sogar in Snoop Doggs Reality-Show „Father Hood“ dokumentiert, die 2007 auf E! ausgestrahlt wurde.
In einer Folge, die „Snoop It Like Beckham“ hieß, versuchte Beckham, Snoop’s Kindern das Fußballspielen beizubringen – eine etwas humorvolle Szene, die zu einer der vielen gemeinsamen Erinnerungen der beiden wurde. „Wir haben uns schon lange gut verstanden, weil wir beide Familienmenschen sind und den gleichen Ehrgeiz teilen“, erklärte Snoop in einer früheren Stellungnahme aus dem Jahr 2023.
Brooklyns öffentlicher Ausbruch und die wachsende Entfremdung
Die Spannungen in der Familie Beckham nahmen jedoch einen dramatischen Höhepunkt, als Brooklyn in einer öffentlichen Erklärung seine Eltern scharf kritisierte. Er warf seiner Mutter Victoria vor, sich unangemessen bei seiner Hochzeit verhalten zu haben, und beschuldigte seine Familie, ihn sein Leben lang kontrolliert und manipuliert zu haben. „Ich möchte keine Beziehung zu meinen Eltern mehr haben“, sagte er. Diese Aussagen verstärkten den Eindruck einer tiefen Entfremdung zwischen ihm und dem Rest der Familie.
David, Victoria und ihre anderen Kinder, Cruz, Romeo und Harper, haben sich bislang nicht direkt zu den Vorwürfen geäußert, sondern stattdessen in Würde geschwiegen. Kürzlich traf sich die Familie in Paris, jedoch ohne Brooklyn und seine Frau Nicola Peltz. Brooklyn hingegen scheint sein Leben weiterzuleben, indem er in Beverly Hills mit seiner Frau ein elegantes Abendessen genoss – nur eine Woche nach seiner öffentlichen Distanzierung von seinen Eltern.
Während die Beckham-Familie mit der schwierigen Situation zu kämpfen hat, bleibt Snoop Dogg ein treuer Freund von David und gibt ihm nicht nur moralische Unterstützung, sondern steht auch als langjähriger Vertrauter zur Seite. Der Rapper hat in der Vergangenheit wiederholt betont, dass er sowohl als Familienmensch als auch als Großvater eine neue Perspektive auf das Leben gewonnen hat. In seiner Rolle als Großvater sagte Snoop: „Ich möchte meine Enkelkinder aufwachsen sehen, deshalb achte ich genau darauf, mit welchen Menschen ich mich umgebe und wie ich lebe.“