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Schockierende E-Mails von Sarah Ferguson an Epstein enthüllt – von Heiratsantrag bis zu 20.000 Pfund Forderung

Die neue Veröffentlichung von E-Mails zwischen Sarah Ferguson und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wirft ein weiteres düsteres Licht auf die ehemalige Herzogin von York. Die Korrespondenz zeigt, wie eng die Verbindung zwischen Ferguson und Epstein war, trotz ihrer früheren Versuche, sich öffentlich von ihm zu distanzieren.

Ungeheuerliche Enthüllungen aus den E-Mails

Sarah Ferguson, die früher als beliebte und respektierte Herzogin galt, steht erneut im Mittelpunkt eines Skandals. Nachdem bereits der ehemalige Herzog von York, Andrew Mountbatten Windsor, wegen seiner Verbindungen zu Epstein unter Beschuss geraten war, kommen nun auch neue Details zu Fergies eigenen E-Mail-Austausch mit dem verurteilten Pädophilen ans Licht.

Eine der E-Mails, datiert auf den 3. August 2009, zeigt, wie Ferguson Epstein als „Bruder“ bezeichnet, den sie sich immer gewünscht hatte. Sie schreibt: „Ich habe nie eine größere Dankbarkeit für die Freundlichkeit eines Freundes empfunden als für dein Kompliment vor meinen Mädchen. Danke, Jeffrey, dass du der Bruder bist, den ich mir immer gewünscht habe.“ In einer späteren Nachricht aus dem Jahr 2010 schreibt Ferguson: „Du bist eine Legende. Ich habe keine Worte, um meine Dankbarkeit und Liebe für deine Großzügigkeit zu beschreiben. Ich bin zu deinen Diensten. Heirate mich einfach.“

Doch die Korrespondenz enthält nicht nur heuchlerische Zuneigung. Im September 2011 sendete Epstein eine E-Mail an Ferguson, in der er ein Bild von ihr mit dem Kommentar „Nicht der schönste Anblick“ teilte. Dies deutet darauf hin, dass Epstein nicht immer so wohlwollend über die Herzogin sprach, wenn sie nicht anwesend war.

In einer weiteren E-Mail aus dem Jahr 2009 bat Ferguson Epstein um finanzielle Hilfe. Sie schrieb: „Ich brauche dringend 20.000 Pfund für die Miete, heute. Der Vermieter hat gedroht, es den Zeitungen zu sagen, wenn ich nicht bezahle. Irgendwelche Ideen?“ Diese dringende Bitte um Geld war eine Folge ihrer finanziellen Schwierigkeiten nach dem Scheitern eines Unternehmens, das sie gegründet hatte.

Die neuesten E-Mail-Veröffentlichungen werfen einen beunruhigenden Blick auf die Beziehung zwischen der 66-jährigen Sarah Ferguson und einem der bekanntesten Kriminellen der letzten Jahre. Trotz Epsteins Verurteilung und seines Todes 2019 scheint Ferguson in der Korrespondenz stets bemüht gewesen zu sein, den Kontakt zu ihm aufrechtzuerhalten.

Einige der E-Mails legen nahe, dass Epstein versuchte, Ferguson bei der Rehabilitation seines Rufs zu unterstützen. In einer Nachricht an seinen PR-Berater schlägt er vor, dass Ferguson öffentlich erklären könnte, dass sie „einfach getäuscht wurde und falsche Geschichten geglaubt hat“. Epstein, der in den Jahren vor seinem Tod wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen angeklagt war, plante offenbar, Ferguson als Teil einer Strategie zu nutzen, um die Medienberichterstattung über ihn zu ändern.

Diese neu veröffentlichten Informationen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Sarah Ferguson erneut mit ihrem öffentlichen Image kämpft. Nachdem sie 2011 in einem Interview öffentlich ihr Bedauern über die annahme von 15.000 Pfund von Epstein äußerte, zeigten die kürzlich aufgetauchten E-Mails eine deutlich andere Haltung. In einer Nachricht vom April 2011 entschuldigte sie sich bei Epstein und bezeichnete ihn erneut als ihren „beständigen, großzügigen und überragenden Freund“.

Die neuesten Enthüllungen werfen ein Schatten auf die ehemalige Herzogin und ihre Familie, die weiterhin mit den Folgen der Verbindungen zu Epstein zu kämpfen haben. Ferguson und ihre beiden Töchter, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie, haben sich seit den öffentlichen Enthüllungen zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Doch die Spuren dieser Skandale werden weiterhin die königliche Familie und ihre Anhänger beschäftigen.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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