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Sarah Ferguson gratulierte Jeffrey Epstein nach seiner Haftentlassung zum „Baby Boy“

Neue Nachrichten haben ergeben, dass Sarah Ferguson, die ehemalige Herzogin von York, Jeffrey Epstein im Jahr 2011 nach seiner Haftentlassung zum „Baby Boy“ gratulierte. Dies geschah trotz der verurteilten sexuellen Straftaten von Epstein, die 2008 zu seiner Verurteilung führten. Ferguson übermittelte dem verurteilten Pädophilen ihre „Liebe, Freundschaft und Glückwünsche“ in einer Nachricht vom September 2011.

Ein fragwürdiger Kontakt nach Epsteins Freilassung

Die Nachricht von Ferguson kam, nachdem sie von ihrem Ex-Ehemann, Andrew Mountbatten-Windsor, von der angeblichen Geburt eines Sohnes erfahren hatte. In der Nachricht, die über den Messenger-Dienst Blackberry Messenger verschickt wurde, sagte Ferguson, sie habe gehört, dass Epstein Vater geworden sei, und bot ihm dennoch Glückwünsche an. Diese Nachricht scheint eine Entschuldigung gewesen zu sein, um wieder mit Epstein in Kontakt zu treten, obwohl sie zuvor öffentlich erklärt hatte, den Kontakt zu ihm abgebrochen zu haben. Sollte die Geschichte wahr sein, wäre das „Baby“ heute 14 Jahre alt.

Fergusons Nachricht lautete: „Ich weiß nicht, ob du noch auf diesem BBM bist, aber der Herzog hat mir gesagt, dass du einen Jungen bekommen hast. Auch wenn du keinen Kontakt gehalten hast, bin ich immer noch hier mit Liebe, Freundschaft und Glückwünschen für deinen Baby Boy.“ Die Nachricht endete mit zwei Küssen. Epstein hatte mehrere Partner, war jedoch nie bekannt dafür, eigene Kinder zu haben.

Finanzielle Verbindungen und weitere Enthüllungen

Die jüngste Enthüllung stammt aus der neuesten Veröffentlichung von Dokumenten und Dateien, die im Rahmen der sogenannten „Epstein-Akten“ veröffentlicht wurden. Diese Veröffentlichung zeigt, dass Ferguson auch nach Epsteins Verurteilung in Kontakt mit ihm blieb. Bereits Jahre zuvor, 2001, erhielt sie von Epstein eine Überweisung von 150.000 Dollar (etwa 109.000 Pfund), nachdem er Anteile verkauft hatte. Diese Geldüberweisung war Teil einer finanziellen Beziehung, die zwischen den beiden bestand, bevor Epstein verurteilt wurde.

Zusätzlich gibt es Berichte, in denen Ferguson eine beunruhigende E-Mail über ihre Tochter an Epstein sendete. In einer anderen Nachricht antwortete sie auf eine Anfrage zu einer möglichen Reise nach New York und erwähnte dabei: „Ich weiß noch nicht, warte darauf, dass Eugenie von einem sch***** Wochenende zurückkommt.“

Auch Andrews Kontakt zu Epstein ist in den neuesten Dokumenten dokumentiert. Der ehemalige Prinz hatte in einem Interview 2019 behauptet, er habe nach einem Treffen mit Epstein im Dezember 2010 nie wieder Kontakt zu ihm gehabt. Doch E-Mails, die kurz vor Weihnachten 2010 versandt wurden, zeigen, dass Andrew zu dieser Zeit noch Kontakt mit Epstein hatte, indem er ihm eine Nachricht schickte, um sich am selben Tag noch zu unterhalten.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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