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Unterhaltung

Olivia Dean fordert, Immigranten bei den Grammys zu feiern

Olivia Dean hat bei den Grammy Awards 2026 in ihrer Rede nach dem Gewinn des Preises „Bester neuer Künstler“ für die Feier der Immigranten plädiert. Ihre Worte kamen, nachdem mehrere Künstler gegen die Aktivitäten des US-amerikanischen „Immigration and Customs Enforcement“ (ICE) protestiert hatten, das in mehreren US-Städten aktiv ist.

Die 26-jährige britische Popsängerin, die aus London stammt, sprach emotional, als sie den Preis entgegen nahm. „Ich hätte nie gedacht, dass ich hier stehe, geschweige denn nominiert werde“, sagte Dean. Sie widmete ihren Sieg ihrem Team, insbesondere ihrer besten Freundin und Managerin Emily, mit der sie seit zehn Jahren zusammenarbeitet. „Ein Künstler ist ohne sein Team nichts“, fügte sie hinzu. „Ich möchte auch sagen, dass ich als Enkelin eines Einwanderers hier stehe. Ohne Einwanderung wäre ich nicht hier.“

Dean sprach mit Stolz über die Bedeutung von Einwanderung und den Mut derjenigen, die den Schritt wagen, neue Länder zu betreten. „Ich bin ein Produkt der Bravery“, erklärte sie und betonte, dass diese Menschen gefeiert werden sollten. „Wir sind nichts ohne einander.“

Proteste gegen ICE und politische Stellungnahmen

Die Preisverleihung fand nach Auftritten der Nominierten statt, darunter auch der britischen Sängerin Lola Young, die mit ihrer kraftvollen Darbietung des Songs „Messy“ die Bühne betrat. Young war zuvor beim Spotify „Best New Artist“-Event aufgetreten.

Auch andere Künstler zeigten ihre Unterstützung für Einwanderungsrechte und protestierten gegen die umstrittenen Praktiken von ICE. Bei der Zeremonie trugen unter anderem Sängerinnen wie Joni Mitchell, Kehlani und Justin Vernon von Bon Iver Pins mit den Aufschriften „Ice out“ und „Be Good“. ICE steht in der Kritik, vor allem wegen seiner massiven Deportationen unter der Regierung von Präsident Donald Trump. Besonders in Minnesota, wo etwa 2.000 ICE-Agenten aktiv sind, gab es heftige Proteste, vor allem nach dem tödlichen Vorfall vom Januar 2024, als ICE-Agenten zwei Menschen erschossen.

Kehlani, die in der Kategorie „Beste R

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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