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Unterhaltung

Minecraft Film dominiert 2025 die britisch-irischen Kinokassen

Die britische Filmindustrie verzeichnete im vergangenen Jahr einen Produktionsboom von 6,8 Milliarden Pfund. Das entspricht einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber 2024 und ist die dritthöchste jemals registrierte Jahresausgabe. Dies geht aus dem offiziellen Jahresbericht des British Film Institute (BFI) hervor.

Videospiel-Adaption führt Gesamtranking an

An der Spitze der gesamten Kassencharts für das vereinigte Gebiet UK und Irland steht jedoch eine internationale Produktion: „A Minecraft Movie“. Die Videospielverfilmung mit Jack Black spielte 56,9 Millionen Pfund ein und verwies damit „Wicked: For Good“ (47 Millionen Pfund) auf Platz zwei. Ein besonderes Kuriosum des Minecraft-Erfolgs ist, dass Blacks Filmsong „Steve’s Lava Chicken“ zum kürzesten jemals in die UK-Charts eingestiegenen Track wurde.

Den dritten Rang belegt „Bridget Jones: Mad About The Boy“ mit 46,4 Millionen Pfund, gefolgt von „Avatar: Fire And Ash“ (38,4 Millionen) und der Realverfilmung von „Lilo and Stitch“ (37,6 Millionen). Die Top 10 komplettieren „Jurassic World Rebirth“ (36,1 Millionen), „Zootropolis 2“ (30,5 Millionen), „Superman“ (28,1 Millionen), „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ (26,4 Millionen) und „The Fantastic Four: First Steps“ (24 Millionen).

Britische Produktionen zeigen starke Präsenz

Betrachtet man ausschließlich Filme mit britischer Produktions- oder Ko-Produktionsbeteiligung, führt „Wicked: For Good“ die Liste an. Es folgen „Bridget Jones: Mad About The Boy“, „Jurassic World Rebirth“, „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ und „The Fantastic Four: First Steps“. Die weiteren Plätze in dieser Kategorie belegen „How To Train Your Dragon“ (23,4 Millionen), „F1 The Movie“ (22,4 Millionen), „Downton Abbey: The Grand Finale“ (18,4 Millionen), „The Conjuring: Last Rites“ (18,3 Millionen) und „28 Years Later“ (15,6 Millionen).

BFI-Chef Ben Roberts betonte die wirtschaftliche Bedeutung der Branche: „Die heutigen Zahlen zeigen, dass die britischen Film- und TV-Industrien weiterhin enorme Investitionen in die UK-Wirtschaft lenken und Arbeitsplätze schaffen.“ Er führte den Erfolg auf die Anziehungskraft des Standorts für internationale Projekte und Talente sowie auf die Kreativität vor und hinter der Kamera zurück. Titel wie „Wicked: For Good“ und „Bridget Jones: Mad About The Boy“ hätten die nationalen Kassen angeführt, während Filme wie „The Roses“, „We Live In Time“ und Auszeichnungsfavoriten wie „Pillion“, „I Swear“ und „The Ballad Of Wallis Island“ dazu beigetragen hätten, den Marktanteil stabil zu halten.

Die vollständige Top 20 der Kassenumsätze in UK und Irland, die für Filmverleihzwecke als einheitliches Territorium gelten, reicht bis hin zu „The Bad Guys 2“ mit 14,7 Millionen Pfund.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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