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Unterhaltung

Melania-Trump-Dokumentarfilm erzielt schwaches Startwochenende in Kinos


Einnahmen hinter Klassiker-Neuauflage

Die autorisierte Dokumentation „Melania“ über die Frau des US-Präsidenten Donald Trump ist an den Kinokassen in Großbritannien und Irland mit einem schwachen Start gelandet. Das ergaben Daten der British Film Institute (BFI).

Der knapp zweistündige Film von Amazon MGM Studios spielte am Eröffnungswochenende vom 30. Januar bis zum 1. Februar lediglich 32.974 Pfund ein. Damit belegte er in der Rangliste der umsatzstärksten Neuveröffentlichungen nur Platz 29.

Zum Vergleich: Eine Wiederaufführung des Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ erzielte im selben Zeitraum mit 215.804 Pfund mehr als das Sechsfache und landete auf Platz 14.

Kritiker sehen „Inszenierte Chronik“

Die filmische Begleitung von Melania Trump konzentriert sich auf die 20 Tage vor der Rückkehr ihres Mannes ins Weiße Haus im Januar 2025. Sie zeigt unter anderem den Umzug der Familie in die US-Hauptstadt und ihre Vorbereitungen auf die Rückkehr in die Rolle der First Lady.

Die Resonanz in der Presse fiel verheerend aus. „The Guardian“ vergab null Sterne. „The Telegraph“ kritisierte das Werk als „Branding-Übung“ und spottete über „Nordkorea-artige Propaganda mit einem Schuss Ralph Lauren“. Auch „The New York Times“ sah keine offene Dokumentation, sondern „eine sehr eingeschränkte und sorgfältig inszenierte Chronik“ der Tage vor der zweiten Amtseinführung Trumps.

In 155 Kinos angelaufen, nahm jedes Kino durchschnittlich nur 213 Pfund ein. Der Spitzenreiter des Wochenendes, „Hamnet“, erzielte mit 1,41 Millionen Pfund etwa das 42-fache des Melania-Films. „Hamnet“ hat nach vier Wochen Laufzeit bereits 14,84 Millionen Pfund kumuliert.

Die Box-Office-Daten für Großbritannien und Irland werden von ComScore erfasst und vom BFI veröffentlicht.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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