Medizinische Evakuierung führt zu vorzeitigem Ende der Raumstation-Mission
Die heute Morgen ausgestrahlte Folge von „Good Morning Britain“ wurde plötzlich unterbrochen, als sich die Nachricht von der Rückkehr von vier Astronauten von der Internationalen Raumstation (ISS) aufgrund eines medizinischen Vorfalls verbreitete. Die Mission der Crew musste abrupt beendet werden, als einer der Astronauten gesundheitliche Probleme entwickelte. Der Rückflug der Crew fand statt, während Kate Garraway und Richard Madeley das ITV-Morgenprogramm moderierten.
Das Raumschiff der Crew landete in den Gewässern Kaliforniens, und nach der Bergung wurde die Crew bestehend aus Mike Fincke, Zena Cardman, Kimiya Yui und Oleg Platonov in ihrem Capsule-Sitz an Bord gezeigt. Die gesundheitlichen Bedenken führten dazu, dass der Aufenthalt der Astronauten auf der ISS um einen Monat verkürzt wurde. Der Name des betroffenen Crew-Mitglieds bleibt aus Datenschutzgründen unbekannt.
Historischer Moment: Erste medizinische Evakuierung der ISS
Der Raumfahrt-Account auf Instagram hatte zuvor den Start des Rückfluges der NASA-Mission Crew-11 bestätigt, die sich mit ihrem Dragon-Raumschiff von der „Harmony“-Modul der ISS abgekoppelt hatte. Die Landung war für Donnerstag, den 15. Januar um 3:41 Uhr EST in Kalifornien angesetzt. NASA-Astronauten Zena Cardman und Mike Fincke, sowie der japanische Astronaut Kimiya Yui und der russische Kosmonaut Oleg Platonov, kehrten mit dem Raumschiff zur Erde zurück.
„Dies ist die erste medizinische Evakuierung seit der Eröffnung der Raumstation im Jahr 1998, und die Herausforderung, die damit verbunden ist, ist absolut außergewöhnlich“, sagte Kate Garraway, als sie die Geschichte live bekanntgab. Der Vorfall markiert eine Premiere in der Geschichte der ISS, da noch nie zuvor eine solche Evakuierung notwendig war.
Während der Landung bemerkte Richard Madeley: „Es sieht so aus, als seien sie sicher zurück auf der Erde. Wir wissen zwar nicht, was das medizinische Problem war, aber wie Kate bereits sagte, ist dies das erste Mal, dass so etwas in der Geschichte der ISS passiert ist.“
Die Crew-Chefkommandantin, Mike Fincke, bezeichnete ihre Rückkehr als „bitter-süß“ und teilte seine gemischten Gefühle über den abrupten Ende der Mission mit.
Zur gleichen Zeit bleibt die ISS mit einer reduzierten Besatzung von drei Astronauten, die bis zum nächsten SpaceX-Start in den kommenden Wochen dafür sorgen werden, dass die wesentlichen Dienste weiterlaufen, bis eine neue Crew für einen sechsmonatigen Aufenthalt an Bord kommen kann.
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