Langjähriger Medienkrieg beendet: Price und Andre schließen Frieden für ihre Kinder
In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die britischen Prominenten Katie Price und Peter Andre nach 17 Jahren öffentlicher Fehden zu einem Waffenstillstand verpflichtet. Das am 7. Februar 2026 veröffentlichte Dokument markiert eine Kehrtwende in einer oft bitteren Auseinandersetzung, die sich über Jahrzehnte in Klatschspalten, vor Gerichten und auf Social Media abspielte.
Ein rechtlich bindender Neuanfang
Der Kern des Abkommens ist eindeutig: Beide Parteien verpflichten sich rechtlich und persönlich, künftig nicht mehr negativ über den anderen zu sprechen. „Wir konzentrieren uns beide darauf, eine ruhige und unterstützende Umgebung für unsere Kinder zu schaffen“, heißt es in der Erklärung. Sie bitten Medien und Öffentlichkeit um Verständnis für diesen Schritt. Laut einem Bericht der „Daily Mail“ war der Weg zum Frieden nicht einfach. Demnach hatte Andre’s Team „seit Monaten“ darum gebeten, den Streit beizulegen, während Price zunächst abgelehnt habe. Letztlich seien es die gemeinsamen Kinder gewesen, die sie zur Unterzeichnung bewegt hätten.
Die beiden hatten sich 2004 in der Dschungel-Show „I’m A Celebrity… Get Me Out Of Here!“ kennengelernt und 2005 geheiratet. Aus der Ehe gingen die mittlerweile erwachsenen Kinder Junior (20) und Princess (18) hervor. Die Trennung im Jahr 2009 leitete eine lange Phase gegenseitiger öffentlicher Anschuldigungen ein.
Hintergrund: Gerichtsurteile und alte Wunden
Der Waffenstillstand folgt auf eine besonders angespannte Phase. 2025 war der Konflikt neu entflammt, nachdem alte Clips ihrer Reality-Serie „Katie and Peter“ wieder auftauchten. Peter Andre brach damals ein langes Schweigen und machte in einem Instagram-Post juristische Details öffentlich. Er erklärte, dass Junior und Princess aus „wohl dokumentierten Gründen und zu ihrer Sicherheit“ ab 2018 in seine Obhut gekommen seien. Ein Familiengericht habe diese Regelung 2019 per einstweiliger Verfügung bestätigt. Er verwies zudem auf Gerichtsverfahren aus den Jahren 2011 und 2015, in denen Price wegen falscher Behauptungen gegen ihn verurteilt wurde und Schadensersatz sowie öffentliche Entschuldigungen leisten musste.
Katie Price gab indes auf dem Podcast „We Need To Talk“ 2025 eine andere Sicht auf die Trennungsgründe preis. Sie bestritt eine angebliche Affäre mit ihrem Dressurreiter und beschrieb, wie die Kommunikation völlig abbrach: „Ich habe mich nie mit Pete hingesetzt und mit ihm gesprochen. Alles lief über Anwälte.“ Ihre Tochter Princess thematisierte die emotionale Belastung in ihrer ITV2-Serie „The Princess Diaries“ und gestand, sich nach der Trennung aufgrund der Feindseligkeit nicht an ihren Vater wenden zu können – ein eindrückliches Detail der menschlichen Kosten dieses Streits.
Die Familienstrukturen haben sich inzwischen verkompliziert. Andre ist mit der Ärztin Emily MacDonagh wieder verheiratet und hat zwei weitere Kinder. Price hingegen bestätigte kürzlich ihre vierte Ehe mit dem in Dubai ansässigen Geschäftsmann Lee Andrews im Januar 2026. Ihre Mutter Amy Price trug in ihrer Memoiren „The Last Word“ von 2017 zur Verbitterung bei, indem sie Andre vorwarf, ihre Karriere auf Kosten ihrer Tochter wiederbeleben zu wollen.
Laut dem „Hungama Express“ wird der Zeitpunkt des Friedensschlusses mit jüngsten Turbulenzen in Prices Privatleben und dem wachsenden Wunsch verbunden, das Wohlergehen der Kinder über alles zu stellen. Ob der Frieden von Dauer ist, muss sich erst zeigen. Doch nach Jahren der öffentlichen Schlachten gibt es nun die Hoffnung, dass die Familie Price-Andre endlich einen gemeinsamen Weg nach vorn findet.