Kino: “A Quiet Place 2” Review: Stille trifft auf Horror

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Kino: “A Quiet Place 2” Review: Stille trifft auf Horror

Das postapokalyptische Setting von “A Quiet Place” hat den Nerv des Publikums getroffen. Nun kommt die Fortsetzung auf die große Leinwand, die allerdings nicht ganz so gut umgesetzt ist wie der erste Teil.

“A Quiet Place 2” Review: Stille trifft auf Horror

Vor drei Jahren machte John Krasinskis exzellenter Horrorfilm “A Quiet Place” die Stille zur treibenden Kraft in einem postapokalyptischen Setting und begeisterte damit nicht nur Genre-Fans. Es dauerte über vierzig Minuten, bis der erste Satz gesagt war. Denn in dieser Welt, in der sich schreckliche Monster ausgebreitet hatten, die zwar nichts sehen, dafür aber umso besser hören konnten, war das Schweigen eine Frage des Überlebens.

Der einfache, aber wirkungsvolle Ansatz sorgte dafür, dass die Sinne des Publikums geschärft wurden. Die Familie um die gehörlose Tochter Regan unterhielt sich in Gebärdensprache, es gab also keine sprechenden Dialoge. Der Film las die Gesichter der Figuren, statt Worte zu verwenden. Jede knarrende Stufe im Haus wurde markiert, die Wege durch die Felder in den Wald mit Sägemehl ausgelegt. Das Leben unter dem Diktat des Schweigens wurde sehr detailliert inszeniert: Die Kinder spielten Monopoly mit Filzplättchen, jede knarrende Stufe im Haus war markiert, die Wege durch die Felder in den Wald mit Sägespänen ausgelegt. Jedes noch so unbedeutende Geräusch wurde zu einer möglichen Lebensbedrohung – und das herausragende Sounddesign wurde zum Mittelpunkt der Geschichte. Der Film spielte mit einem relativ geringen Budget weltweit 340 Millionen Dollar ein, und der Kinostart der Fortsetzung war ursprünglich für den 20. März letzten Jahres geplant – die gleiche Woche, in der der Großteil der westlichen Welt in den Abriegelungsmodus ging.

Die Fortsetzung von “A Quiet Place” ist noch nicht bei einem Streaming-Dienst erschienen.

Im Gegensatz zu anderen Studios hat “Paramount” die Veröffentlichung des Films auf einer Streaming-Seite konsequent vermieden und sich stattdessen für einen Kinostart entschieden. Eine gute Entscheidung. Im zweiten Teil verlässt Evelyn (Emily Blunt) nach dem Tod ihres Mannes (John Krasinski) mit den Kindern das sichere Zuhause, in der Hoffnung, andere Überlebende und eine neue Perspektive für die Familie und das neugeborene Baby zu finden. Der Säugling wird in einer schallgedämmten Box mit Sauerstoffmaske transportiert, denn jeder unkontrollierte Schrei könnte die Monster anlocken.

In einem leerstehenden Stahlwerk treffen sie auf ihren ehemaligen Nachbarn Emmett (Cillian Murphy), der Frau und Kinder verloren hat und sich zunächst weigert… Dies ist eine Kurzzusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Newsmeldung.

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