Kevin Costner enthüllt alternative Endidee für „Yellowstone“ vor seinem Ausstieg
Der Schauspieler Kevin Costner, bekannt für seine Rolle in der erfolgreichen Serie „Yellowstone“, hat kürzlich verraten, dass er eine ganz andere Vorstellung vom Ende der Show hatte, als das, was schließlich die Dutton-Familie erwartete. In einem Gespräch mit Entertainment Tonight erklärte Costner, dass seine Idee für den Abschluss der Serie erheblich von der tatsächlichen Ausführung abwich.
„Yellowstone“, die von Taylor Sheridan erschaffene moderne Western-Serie, erlangte große Popularität und lief über fünf Staffeln. Doch die fünfte Staffel wurde komplizierter, als Costner entschloss, die Rolle des Ranchbesitzers John Dutton zu verlassen. Diese Entscheidung führte dazu, dass John zu Beginn des zweiten Teils der fünften Staffel starb, was eine drastische Wendung für die Duttons darstellte. Fortan lag es an seinen Kindern Beth (gespielt von Kelly Reilly) und Kayce (Luke Grimes), das Erbe ihrer Familie weiterzuführen.
Die Geschichte der Duttons wird jedoch auch nach dem Ende der Hauptserie fortgesetzt. In der geplanten Spin-off-Serie „Marshals“ wird Grimes wieder in seine Rolle als Kayce Dutton schlüpfen, während in „The Dutton Ranch“ Reilly als Beth Dutton und Cole Hauser als Rip Wheeler zu sehen sein werden.
Costners Vision: Duttons sollten „alle im Gefängnis“ landen
Vor seinem Ausstieg hatte Costner eine eigene Vision für das Ende der Dutton-Familie. Er bezeichnete „Yellowstone“ als eine „Art Soap-Opera“ und schlug vor, dass alle Duttons „im Gefängnis landen sollten“. Diese Idee wurde von Costner in einem Interview mit Entertainment Tonight geteilt, wobei er auch anmerkte, dass es unklar bleibe, ob Showrunner Sheridan diese Vision übernommen hätte, falls Costner bis zum Ende der Serie geblieben wäre.
Es ist möglich, dass die dramatischen Wendungen und die soap-ähnliche Atmosphäre der Show ein Grund für Costners Entscheidung waren, das Projekt zu verlassen. In einem früheren Interview auf dem „Marc Maron WTF Podcast“ hatte Costner die Serie mit der legendären CBS-Soap „Dallas“ verglichen, die in den späten 1970er Jahren ihren Anfang nahm und bis in die frühen 1990er Jahre lief. Viele Fans haben Parallelen zwischen den beiden Serien gezogen, doch scheint es, als ob Costner eine ernsthaftere Darstellung der Charaktere in „Yellowstone“ gewünscht hätte.
In einer realistischeren Version der Serie wären Figuren wie John, Beth, Kayce und ihr problematischer Bruder Jamie (Wes Bentley) möglicherweise mit weit härteren Konsequenzen konfrontiert worden, so Costner.
Costners nächste Projekte und das Fortbestehen der „Yellowstone“-Marke
Nach seinem Ausstieg aus „Yellowstone“ hat Costner neue Projekte ins Auge gefasst, darunter den ambitionierten historischen Westernfilm „Horizon“, der in vier Teilen erscheinen soll. Der dritte Teil des Films ist derzeit in Produktion, hat jedoch aufgrund der enttäuschenden Kinounterkünfte des ersten Teils signifikante Verzögerungen erfahren.
Im Gegensatz dazu wächst das „Yellowstone“-Franchise weiter. Neben „Marshals“ und „The Dutton Ranch“ wird eine weitere Spin-off-Serie entwickelt. Hollywood-Schauspielerin Michelle Pfeiffer wird die Hauptrolle in „The Madison“ übernehmen, einer Serie über eine wohlhabende New Yorker Familie, die nach Montana zieht. Diese Serie soll später in diesem Jahr veröffentlicht werden. Interessanterweise wurde bereits eine zweite Staffel gedreht, bevor die erste Staffel überhaupt ausgestrahlt wurde, was den Fans in den kommenden Monaten weitere spannende Updates verspricht.
„Yellowstone“ kann auf Paramount gestreamt werden.