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Unterhaltung

Hollywood-Größen und aufstrebende Talente begeistern bei Graham Norton

In einer lebhaften Ausgabe der beliebten BBC-Talkshow The Graham Norton Show am 6. Februar 2026 trafen etablierte Filmstars auf aufstrebende Künstler aus Musik und Tanz. Die Gäste – Margot Robbie, Jacob Elordi, Amanda Seyfried, Johannes Radebe und Jacob Alon – lieferten eine Mischung aus persönlichen Einblicken, überraschenden Karriere-Enthüllungen und einer mitreißenden Live-Performance.

Von gescheiterten Castings zu Oscar-Nominierungen

Ein wiederkehrendes Thema des Abends waren die unerwarteten Wendungen im Showbusiness. Jacob Elordi, aktuell für einen Oscar für seine Rolle in Frankenstein nominiert, gestand, früher mehrfach bei australischen Seifenopern wie Neighbours und Home and Away durchgefallen zu sein. „Ich habe es so sehr versucht. Ich habe zweimal für Neighbours und vielleicht dreimal für Home and Away vorgesprochen, aber sie haben mich einfach nicht genommen“, so der Schauspieler. Seine heutige Nominierung kommentierte er mit einer Anekdote: Nach seinem Debüt in The Kissing Booth wurde er als „langweiliges Brett“ bezeichnet, das nur Frankensteins Monster spielen könne – eine Idee, die Jahre später von Guillermo del Toro aufgegriffen wurde.

Margot Robbie konnte über ähnliche Anfänge berichten. Sie verriet, dass sie zu Beginn ihrer Karriere bei Neighbours einen Dialekt-Coach benötigte, weil ihr Akzent aus Queensland als „furchtbar anzuhören“ galt. Robbie war auf der Couch, um über ihre neueste Produktion zu sprechen: Emerald Fennells Adaption von Sturmhöhe, in der sie auch die Rolle der Cathy übernahm. Ursprünglich war nur ihre Tätigkeit als Produzentin geplant. „Ich habe meinen Hut einfach in den Ring geworfen“, erklärte sie.

Amanda Seyfried sprach über die Herausforderungen ihres historischen Dramas The Testament of Ann Lee und insbesondere den schwierigen Manchester-Akzent. „Mann, das war hart“, gestand sie. Auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr für Mamma Mia 3 antwortete sie scherzhaft: „Wenn ich nicht reinkomme, werde ich sauer sein.“

Lebensgeschichten und musikalische Höhepunkte

Johannes Radebe, das Strictly Come Dancing-Urgestein, nutzte den Auftritt, um Gerüchte über seinen Abschied zu entkräften. „Ich werde diese Show so lange machen, wie sie mich haben wollen“, betonte er. Gleichzeitig gab er bekannt, dass ein Film über sein Leben in Entwicklung sei. Er habe das erste Drehbuch gelesen, hoffe aber, nicht sich selbst spielen zu müssen. Zudem erfüllte er sich mit einer Rolle im West-End-Musical Kinky Boots einen langgehegten Traum, für den er sich zwei Jahre lang mit Gesangs- und Schauspielunterricht vorbereitete.

Den musikalischen Höhepunkt setzte der 24-jährige schottische Singer-Songwriter Jacob Alon mit einer Live-Darbietung seines neuen Songs „Don’t Fall Asleep“. Alons Karriere verläuft steil: 2025 als BBC Introducing Artist of the Year gekürt und als erster schottischer Künstler mit dem Mercury Prize ausgezeichnet, gewann er im Januar 2026 auch noch den Critics’ Choice Award vor den Brit Awards. Sein Debütalbum In Limerence war für den Scottish Album of the Year (SAY) Award nominiert. Bemerkenswert ist sein Werdegang: Er begann ein Studium der Medizin und theoretischen Physik in Edinburgh, brach es jedoch zugunsten der Musik ab.

Die Episode bot mit Graham Nortons charmanter Moderation eine vielseitige Mischung aus Hollywood, Bühnentalent und musikalischer Neuentdeckung. Für die nächste Woche kündigte die Show bereits Stephen Graham, Kaley Cuoco, Adrian Lester und die Band Gorillaz als Gäste an.

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Christoph Alexander Breyer

Christoph Alexander Breuer ist Redakteur und Analyst mit Schwerpunkt auf Sport und Finanzmärkte. Er berichtet über wirtschaftliche Hintergründe im Profisport, Unternehmensentwicklungen und Markttrends und ordnet komplexe Zusammenhänge verständlich für die Leser ein.

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