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Unterhaltung

Helen Flanagan kritisiert „Coronation Street“ wegen unangemessener Darstellungen mit 16 Jahren

Helen Flanagan, die als Rosie Webster in der britischen Seifenoper „Coronation Street“ bekannt wurde, hat sich zu ihrer problematischen Darstellung als Teenager in der Show geäußert. Die 35-jährige Schauspielerin, die im Alter von neun Jahren zur Serie stieß, erinnerte sich an die Zeit, als ihre Figur Rosie mit dem Lehrer John Stape, gespielt von Graeme Hawley, eine sexuelle Beziehung hatte. Stape wurde später als Serienmörder entlarvt.

Flanagan war zu dieser Zeit erst 16 Jahre alt, als die kontroversen Szenen gedreht wurden. In einem Interview mit der „Mirror“ äußerte sie ihre Bedenken über die Art und Weise, wie ihre Rolle dargestellt wurde: „War es moralisch richtig, dass ich als Teenager in Unterwäsche herumlaufen sollte, wie eine verrückte Nymphomanin?“, sagte sie. Besonders schockiert war sie darüber, dass sie damals solche Szenen als Teil ihrer Arbeit hinnehmen musste.

Kritik von Kollegin Alison King

Die Schauspielerin Alison King, die Carla Connor in der Serie spielt, hatte sich damals ebenfalls über die sexualisierte Darstellung von Flanagan beschwert. „Es war ekelhaft, dass sie mich als junges Mädchen sexualisierten“, erinnerte sich Flanagan und gab zu, dass sie damals nicht ganz verstanden hatte, was King meinte. Heute, nach der #MeToo-Bewegung, habe sie jedoch ein besseres Verständnis für die Problematik.

Die Szenen, in denen Flanagan als Rosie mit einem viel älteren Mann, dem Schauspieler Graeme Hawley, Kuss- und Schlafzimmer-Szenen spielte, seien für sie unangenehm gewesen. Sie sagte, dass sie sich nach den Dreharbeiten oft schlecht gefühlt habe. „Alles hat sich seitdem geändert, was mich freut. Heute würden sie solche Szenen nicht mehr auf die gleiche Weise schreiben“, erklärte sie. Flanagan verglich ihre Erfahrungen in der Show mit ihrer aktuellen Rolle in dem Theaterstück „The Memory of Water“ von Shelagh Stephenson, wo sie nun einen Intimitätskoordinator an ihrer Seite hat, um sicherzustellen, dass sie sich bei allen Szenen wohlfühlt.

Flanagan sprach auch darüber, wie sie heute ihre Sexualität als Quelle der Stärke empfindet, allerdings nur, wenn sie selbst die Kontrolle über die Darstellung hat. „Ich poste sexy Bilder, ich arbeite mit Lingerie-Marken zusammen und ich genieße es, mich sexy zu fühlen. Es geht darum, Kontrolle zu haben und sich zu empowern“, sagte sie. Dennoch gab sie zu, dass sie in der Vergangenheit bei Fotoshootings oft in unangenehme Situationen geraten war, in denen sie nicht wusste, dass die Darstellung „so sexy“ sein würde, was sie emotional belastete.

Trennung von Scott Sinclair und familiäre Herausforderungen

In den letzten Jahren hat Flanagans Leben außerhalb der Kameras mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen, besonders ihre Trennung von dem Fußballer Scott Sinclair. Die beiden, die 13 Jahre lang zusammen waren, trennten sich im Jahr 2022. Flanagan, die drei Kinder mit Sinclair hat, lebt immer noch im gemeinsamen Familienheim in Belmont, Bolton. Die Entscheidung von Sinclair, das Haus zu verkaufen, hat sie jedoch sehr verletzt. „Es macht mich wütend, dass er Geld für teure Urlaubsreisen und ständige Dubai-Trips ausgibt, während er unser Familienheim verkauft, um finanzielle Probleme zu lösen“, sagte sie. Sie zeigte sich besorgt um ihre finanzielle Zukunft und Sicherheit, da sie selbst ständig arbeiten müsse, um über die Runden zu kommen.

In ihrem Debütbuch „Head

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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