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Unterhaltung

Gary Barlow begrüßt die Verlagerung der Brit Awards nach Manchester

Gary Barlow, Sänger der erfolgreichen Band Take That, hat sich begeistert darüber geäußert, dass die Brit Awards 2026 erstmals nach fast 50 Jahren in Manchester stattfinden werden. In einem Interview betonte der Musiker, dass die britische Musikindustrie längst nicht mehr nur von London geprägt sei und die Entscheidung, die prestigeträchtige Zeremonie in den Norden zu verlegen, längst überfällig sei.

Manchester als Medienzentrum

Im Rahmen einer exklusiven Vorführung der neuen Netflix-Dokumentation über Take That, die ihren Werdegang und ihre Geschichte zeigt, äußerte sich der 55-Jährige positiv über den Umzug der Brit Awards. „Manchester ist mittlerweile ein bedeutendes Medienzentrum, mit dem MediaCity ist die Stadt ein echter Anziehungspunkt“, sagte Barlow. „Früher wurden Fachkräfte im Bereich Kameratechnik nicht in so hochentwickelten Medienzentren ausgebildet, deshalb ist das für das Land eine enorme Chance“, fügte er hinzu.

Der Musiker, der in Manchester aufwuchs, erklärte, dass die Entscheidung, die Veranstaltung in die Region zu verlagern, „fünf Jahre zu spät“ komme. Barlow betonte, dass die Musikszene nicht nur in London stattfinde. „Die Talente kommen aus allen Teilen des Landes, nicht nur aus der Hauptstadt. Man muss sich nur die Geschichte anschauen, um zu sehen, aus welchen Regionen Bands und Künstler hervorgegangen sind“, so Barlow weiter.

Die Brit Awards, die bisher ausschließlich in London ausgetragen wurden, verlagern sich erstmals nach Manchester und markiert damit einen wichtigen Schritt für die Förderung regionaler Musikszene.

Take That: Eine Reise durch die Jahrzehnte

Take That, die Band, die 1989 in Manchester gegründet wurde, hat sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder neu erfunden. Nach dem vorübergehenden Ausstieg von Robbie Williams und der Auflösung der Band 1996 fanden sich die verbleibenden Mitglieder Gary Barlow, Howard Donald und Mark Owen 2005 wieder zusammen. Robbie Williams trat später wieder bei, verließ die Band jedoch erneut. Jason Orange verabschiedete sich 2014 aus dem aktiven Musikgeschehen. Heute treten die drei Bandmitglieder als Take That auf und haben kürzlich ihre Sommer-Tour 2026 durch Großbritannien und Irland angekündigt.

Barlow sprach auch über die Emotionalität, die das Durchsehen alter Aufnahmen der Band auslöst. „Es ist eines, sich an eine Zeit und einen Ort zu erinnern, aber es ist noch etwas anderes, dies in eine Geschichte zu verweben“, erklärte er. „Es ist definitiv bewegend, und es hat mir geholfen, die vergangenen Jahre noch einmal zu erleben“, sagte der Musiker. Mark Owen fügte hinzu, dass es besonders emotional war, die Band in der Gegenwart zu sehen. „Es ist erstaunlich zu sehen, wie viel Energie wir damals hatten. Aber wenn man dann 15 Jahre später zurückblickt, erkennt man, wie alt wir geworden sind“, so Owen.

Die Dokumentation ist ab dem 27. Januar auf Netflix verfügbar und gibt einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der Bandgeschichte.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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