Die Biennale in Venedig beschäftigt sich in dieser Ausstellung mit Zukunftsfragen.

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Die Biennale in Venedig beschäftigt sich in dieser Ausstellung mit Zukunftsfragen.

Die Architekten in Venedig zeigen, wie die Gesellschaft in Zukunft leben kann. Sie trauen den Politikern nicht mehr zu, selbst Überlebenstaktiken zu entwerfen.

Die Biennale in Venedig beschäftigt sich mit den Themen der Zukunft.

Alles wird wieder gut. Im Jahr 2038 blickt die Menschheit auf das Jahr 2020 zurück und stellt fest, dass die bisher drängenden Fragen von Klima, Wohnen, Ressourcenverbrauch und Umweltzerstörung dank tatkräftiger und kluger Politik, vor allem aber dank des Bürgersinns gelöst sind. Das ist die Geschichte, die Deutschland auf der Architekturbiennale in Venedig 2021 erzählen wird. Es ist ein digitaler Beitrag, der gut in die Zeit in Corona passt. Die Kuratoren um den Architekten und Hochschullehrer Arno Brandlhuber haben den Pavillon in den Giardini am Ostende der Lagunenstadt komplett leer gelassen, nur QR-Codes auf die strahlend weißen Wände gemalt. Besucher können sich nach dem Scannen sechs Filme auf ihren iPhones ansehen, in denen tatsächliche Experten interviewt werden.

Sie diskutieren darüber, wie die größten Probleme der 2020er und 2030er Jahre in der Zukunft angegangen werden sollen. In nur 17 Jahren ist die Menschheit in ein neues Zeitalter des Friedens eingetreten. Es ist machbar geworden, das Gesetz der Spieltheorie umzukehren, dank des gestiegenen Wissens und neuer Technologien. Anstelle von “the winner takes it all” basiert die neue Gesellschaft auf der Prämisse “everyone wins”. Die Formel, die einen solchen Wandel in die Tat umsetzt, ist Kooperation statt Konkurrenz.

Fast jeder auf der Architekturbiennale mahnt, dass die Probleme der Menschheit massiv sind.

So antwortet Deutschland auf die Frage der Biennale: “Wie wollen wir zusammenleben?” Die Biennale wurde wegen der Corona um ein Jahr verschoben. In einem Feld von 60 Nationen plus weiteren 113 Ausstellern aus 46 Ländern scheint Optimismus und Hoffnung auf die menschliche Fähigkeit, Probleme zu überwinden, ein Alleinstellungsmerkmal zu sein. Fast alle warnen: Die Probleme der Erde und der Menschheit sind enorm.

Der Biennale-Kurator, der libanesisch-amerikanische Architekturprofessor Hashim Sarkis, und die von ihm zur Auseinandersetzung mit der globalen Situation Eingeladenen nutzen den Hauptpavillon der Giardini. Die in aufwändigen Installationen greifbar gemachte Bestandsaufnahme lässt erschaudern: Umweltzerstörung bis in die hintersten Winkel des Globus, Ausbeutung des Menschen, tödliche Auswirkungen des Kolonialismus, Flüchtlingselend, weltpolitische Konflikte -…. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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