Der Leipziger Buchpreis in der Sparte Literatur wurde an Iris Hanika verliehen.

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Der Leipziger Buchpreis in der Sparte Literatur wurde an Iris Hanika verliehen.

Der Preis der Leipziger Buchmesse wurde zum zweiten Mal unter gleichen Kriterien vergeben. In der Kategorie Belletristik gewann Iris Hanika, eine kämpferische Erzählerin.

Der Leipziger Buchpreis wurde an Iris Hanika verliehen.

Nach dem Gewinn des Belletristikpreises der Leipziger Buchmesse fallen Iris Hanika im Moment nur drei Buchstaben ein. “Uff!”, sagt die 58-Jährige.

“Ich bin schlecht darin, schnell auf Dinge zu reagieren. Deshalb schreibe ich, damit ich später zurückgehen und Änderungen vornehmen kann.”

Weil sie so gut schreibt, lobte die Jury sie als “kluge, verrückte, amüsante Geschichtenkonstrukteurin” und verlieh ihr den mit 15.000 Euro dotierten Preis für den Roman “Echo Chambers”.

Die Preisverleihung fand unter einmaligen Bedingungen statt, als die Leipziger Buchmesse wegen der Pandemie wieder einmal ausfiel: Statt mitten im Messetrubel verlegte die Jury die Preisverleihung in eine fast leere Kongresshalle am Nachmittag. Lediglich ein Video wurde eingesetzt, um eine Verbindung zwischen den Nominierten herzustellen. Die Preisverleihung war dem Thema entsprechend ernst.

Hanika drückte ihre Unzufriedenheit darüber aus, dass sie die anderen Nominierten nicht persönlich treffen konnte. In der Kategorie Belletristik traten Judith Hermann (“Daheim”), Friederike Mayröcker (“Da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete”), Helga Schubert (“Vom Aufstehen: Ein Leben in Geschichten”) und Christian Kracht (“Eurotrash”) an. Mit vier Frauen und einem Mann war die Leipziger Auswahl in diesem Jahr weiblicher als zuvor.

Die Ethnologin Heike Behrend gewann den Preis für Sachbuch/Essayistik für ihr Buch “Menschenwerdung eines Affen”. Eine Autobiographie ethnographischer Forschung”. Timea Tankó gewann den Übersetzerpreis für ihre Übersetzung von “Speaking of Casanova” aus dem Ungarischen. Das Brevier des Heiligen Orpheus”. Der Roman von Miklós Szentkuthy wurde 1939 veröffentlicht.

Eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen in Deutschland ist der Preis der Leipziger Buchmesse. Er ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Der Gewinner jeder Kategorie erhält 15.000 Euro, jeder der fünf Kandidaten erhält 1.000 Euro.

“Echos Kammern”, erschienen im Literaturverlag Droschl, ist ein humorvoller Roman, der in New York und Berlin spielt. Die Protagonisten sind hin- und hergerissen zwischen Liebe und Leid, aber auch grundsätzlichen Sorgen wie Gentrifizierung. Der Titel spielt auf Ovids Legende über den Gott Narziss und die Frau an, die hilflos in ihn verliebt ist…. Das Folgende ist eine komprimierte Version der Daten. Fahren Sie mit dem nächsten Artikel fort.

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