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Unterhaltung

Chris Pratt spricht über Widerstand gegen den Einsatz von KI im Film „Mercy“

In dem kommenden Science-Fiction-Thriller „Mercy“ spielt Chris Pratt einen Detektiv, der 90 Minuten Zeit hat, seine Unschuld vor einem KI-Richter zu beweisen, nachdem seine Frau angeblich ermordet wurde. Doch während der Produktion des Films stießen die Macher auf Widerstand bezüglich der Idee, eine der Rollen durch künstliche Intelligenz (KI) zu ersetzen.

Pratt erklärte kürzlich in einer Talkshow, dass das gesamte Ensemble der Meinung war, dass ein KI-Charakter nicht die gleiche Wirkung wie ein menschlicher Darsteller erzielen könne. „Jeder war resistent gegenüber der Idee, dass KI die Rolle übernehmen könnte“, sagte der 46-jährige Schauspieler. „Ich liebe KI und benutze sie oft, aber als Vater macht es mir auch Angst. Es ist gleichzeitig faszinierend und beängstigend!“

Ein KI-Richter in einer nahegelegenen Zukunft

Die Geschichte von „Mercy“ spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft und dreht sich um Pratt, der als Detective gegen die Zeit kämpft, um seine Unschuld vor einem fortschrittlichen KI-Richter, gespielt von Rebecca Ferguson, zu beweisen. Diese Idee einer allgegenwärtigen, intelligenten Maschine scheint aus der Sicht von Pratt nicht einmal allzu unrealistisch. „Es ist eine sehr aktive und immersive Erfahrung, die den Zuschauer von Anfang bis Ende fesselt“, so Pratt weiter. „Das Publikum ist begeistert von der Geschichte und der schnellen Handlung, die in Echtzeit stattfindet.“

Die Frage, ob ein KI-Charakter die Rolle des Richters hätte übernehmen können, wurde von Pratt mit einem klaren Nein beantwortet. Trotz der fortschreitenden Integration von KI in der Filmindustrie bleibt der Schauspieler skeptisch, wenn es um den Einsatz dieser Technologie für menschliche Darsteller geht. Diese Auseinandersetzung spiegelt die zunehmende Besorgnis in der Kreativbranche wider, insbesondere nach dem Auftauchen der virtuellen Schauspielerin Tilly Norwood, die letztes Jahr in den Fokus geriet.

Auch wenn der Film die Möglichkeit aufzeigt, dass Maschinen menschliche Aufgaben übernehmen könnten, bleibt Pratt überzeugt, dass es eine Grenze gibt, die nicht überschritten werden sollte. „KI wird oft als nützlich angesehen, aber es gibt auch Ängste und Fragen, wie weit wir gehen sollten“, sagte Pratt, der selbst ein Verfechter von Technologie ist.

Abgesehen von den Diskussionen über KI, verriet Pratt auch eine persönliche Anekdote aus seinem Leben. Der Schauspieler, der mit Katherine Schwarzenegger verheiratet ist, erhielt zu Weihnachten von seinem Schwiegervater, Arnold Schwarzenegger, ein außergewöhnliches Geschenk: ein riesiges Porträt von ihm, seiner Frau und den drei Kindern in Santa-Klaus-Kostümen. „Es ist so lebensecht und riesig, aber jetzt wissen wir nicht wirklich, was wir damit tun sollen“, sagte Pratt schmunzelnd.

Der Film „Mercy“ wird voraussichtlich bald in den Kinos zu sehen sein und verspricht eine packende Mischung aus Thriller und Zukunftsvision, in der der Einsatz von KI nicht nur als Handlungselement dient, sondern auch die aktuellen Bedenken und Chancen, die diese Technologie mit sich bringt, aufgreift.

Marek Steineren

Marek Steiner ist leitender Redakteur für die Kategorie Nachrichten bei Twittersmash. Er berichtet seit über sieben Jahren über aktuelle Entwicklungen in Idstein, der Region Hessen und dem Rhein-Main-Gebiet. Nach seinem Masterstudium im Bereich Journalismus und Medienkommunikation arbeitete er als Reporter und Redakteur für regionale Medien. Sein Schwerpunkt liegt auf Lokalpolitik, Infrastruktur, Digitalisierung und wirtschaftlichen Themen mit direktem Bezug zur Region.

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