Carol Kirkwood kündigt Abschied von der BBC an
Die BBC-Wettermoderatorin Carol Kirkwood hat heute Morgen (27. Januar) mit emotionalen Worten ihren bevorstehenden Abschied vom Sender bekannt gegeben. Nach ihrer Wettervorhersage auf BBC Breakfast konnte die Schottin die Tränen kaum zurückhalten, als sie sagte, wie schwer es ihr falle, eine Arbeit zu verlassen, die sie so sehr liebe.
Mehr Zeit für ihren Ehemann
Die 63-jährige Kirkwood, die seit 1998 bei der BBC ist, erklärte, sie wolle nun mehr Zeit mit ihrem Ehemann Steven Randall verbringen, den sie Ende 2023 geheiratet hatte. „Es ist wirklich schwer, das zu sagen, weil ich meinen Job liebe“, sagte Kirkwood, „aber es fühlt sich an, als sei es der richtige Moment, um zu gehen.“
Die beliebte Wettermoderatorin, die 2010 zur Hauptwetteransagerin bei BBC Breakfast wurde, fügte hinzu: „Ich möchte mit meinem tollen Ehemann Steve mehr Zeit verbringen. Wir haben erst vor zwei Jahren geheiratet und sehen uns oft nur wie Schiffe, die aneinander vorbeifahren. Ich freue mich darauf, mehr gemeinsame Zeit zu haben, auch auf Reisen.“
Ein weiterer Vorteil des Abschieds ist, dass Kirkwood nicht mehr jeden Morgen vor der Morgendämmerung aufstehen muss. „Was ist eigentlich ein Ausschlafen? Ich habe keinen Plan. Wecker werden der Vergangenheit angehören“, scherzte sie.
Eine Karriere, die nie als selbstverständlich galt
Kirkwood, die ihre meteorologische Ausbildung bei The Weather Channel, dem Met Office und der BBC erhielt, begann ihre Karriere bei der BBC und wurde schnell zu einem festen Bestandteil des Programms. Seit ihrer Ernennung zur Hauptwettermoderatorin im Jahr 2010 präsentierte sie täglich die Wettervorhersage.
„Ich habe meine Arbeit nie für selbstverständlich gehalten und jede Minute geliebt. Den Zuschauern danke ich für ihre Freundlichkeit und Unterstützung über all die Jahre. Teil Ihrer Morgenroutine zu sein, war eine Freude“, erklärte sie.
Im Laufe ihrer Karriere berichtete Kirkwood auch für „The One Show“ und trat 2015 in der Tanzshow „Strictly Come Dancing“ auf, wo sie es bis in die siebte Woche schaffte. Sie wurde außerdem mehrfach als beste TV-Wettermoderatorin bei den TV and Radio Industries Club (TRIC) Awards ausgezeichnet.
Jonathon Munro, der interimistische CEO von BBC News, lobte ihre „außergewöhnliche“ Leistung: „Von den großen nationalen Ereignissen bis hin zu den täglichen Wettervorhersagen, die für unser Publikum so wichtig sind, hat sie den Goldstandard für präzise und geschätzte journalistische Arbeit gesetzt – immer mit einer angemessenen sonnigen Einstellung.“
„Sie wird von allen Teams der BBC sehr vermisst werden. Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft“, so Munro abschließend.