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Unterhaltung

Britischer Seifenoper-Regisseur Peter Rose im Alter von 68 Jahren gestorben

Der britische Fernsehregisseur Peter Rose ist tot. Er starb am Samstag, dem 17. Januar 2026, im Alter von 68 Jahren. Rose prägte über drei Jahrzehnte maßgeblich das Gesicht großer britischer Seifenopern wie „Coronation Street“, „EastEnders“ und „Emmerdale“.

Trauer in der Branche

Die Nachricht vom plötzlichen Tod verbreitete sich zunächst über soziale Medien, wo zahlreiche Kollegen und Wegbegleiter ihrer Trauer Ausdruck verliehen. Der Drehbuchautor Harry Duffin, ein langjähriger Freund, bestätigte den Tod auf Facebook. Duffin schrieb, Rose sei „ein liebenswerter Mann“ gewesen, den er sehr vermissen werde. Er erwähnte auch Roses Lebenspartner, Mick Cawson, mit dem sie gemeinsame Urlaube in Spanien verbracht hätten.

Laut Berichten von „Metro“ und „Daily Star“ begann Roses Karriere mit einer Regiearbeit für die Serie „Howards‘ Way“ im Jahr 1989. In den 1990er und frühen 2000er Jahren folgten Engagements bei Serien wie „Brookside“, von der er zwischen 1996 und 2002 insgesamt 53 Episoden inszenierte, sowie bei „Family Affairs“, „Crossroads“ und „Holby City“.

Seine wohl bekannteste Szene drehte Rose im Oktober 2014 für „Coronation Street“: In einem Dinnerparty-Eklat schleuderte die Figur Deirdre Barlow einen Trifle an die Wand und rief den seitdem legendären Satz: „Wackelpudding soll nicht laufen, er soll wackeln!“ Die Episode wurde für den „Scene of the Year“ bei den British Soap Awards 2015 nominiert.

Ein umfangreiches Lebenswerk

Peter Roses Schaffen umfasste Hunderte von Episoden. Für „EastEnders“ führte er von 2003 bis 2010 bei 126 Folgen Regie. Bei „Coronation Street“ war er von 2011 bis 2024 für 111 Episoden verantwortlich. Seine Arbeit für „Emmerdale“ begann 2010; seine letzte Episode dort wurde am 1. Januar 2025 ausgestrahlt. Darüber hinaus zeigte er seine Vielseitigkeit mit Regiearbeiten für Formate wie „The Enid Blyton Adventure Series“, „Trainer“ und „Come Outside“.

Die Autorin Kathryn Davies würdigte Rose auf Instagram und freute sich, noch im Dezember 2024 mit ihm zu Mittag gegessen zu haben. Marcus DF White, ein Kollege aus „Howards‘ Way“-Zeiten, beschrieb ihn als „liebenswerten Mann“ und betonte den gemeinsamen Spaß bei der Arbeit. Diese persönlichen Anekdoten unterstreichen, dass Rose nicht nur als talentierter Regisseur, sondern auch als warmherziger Freund geschätzt wurde.

Sein Einfluss auf das britische Fernsehen bleibt bedeutend. Wie „Mirror Celebs“ berichtete, war er maßgeblich daran beteiligt, den Ton und die Ausrichtung der beliebtesten Seifenopern des Landes zu formen. Sein Erbe lebt in den unzähligen Szenen weiter, die Millionen Zuschauer berührten, und inspiriert eine neue Generation von Filmemachern. Peter Rose hinterlässt eine Lücke in der britischen TV-Landschaft.

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Christoph Alexander Breyer

Christoph Alexander Breuer ist Redakteur und Analyst mit Schwerpunkt auf Sport und Finanzmärkte. Er berichtet über wirtschaftliche Hintergründe im Profisport, Unternehmensentwicklungen und Markttrends und ordnet komplexe Zusammenhänge verständlich für die Leser ein.

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