Wer in den Süden fährt, muss kein schlechtes Gewissen haben: Corona & Urlaub

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Wer in den Süden fährt, muss kein schlechtes Gewissen haben: Corona & Urlaub

Es ist richtig, dass Europa den Urlaub ermöglicht. Die Politik der Bundesregierung zur Öffnung des Kontinents ist dagegen überholt – und unsinnig.

Wer jetzt in den Süden reist, muss frei von Gewissensbissen sein.

Wie schnell kann das geschehen? Urlaubspläne werden auf einmal umgetauscht. In den vergangenen Tagen haben viele Menschen Last-Minute-Reservierungen vorgenommen. Es soll entweder nach Italien, Österreich oder Spanien gehen. Ein Besuch im Allgäu ist aufgrund der hohen Inzidenzrate jedoch nicht möglich – auch wenn es für einige Menschen gereicht hätte, um dem Alltag zu entfliehen.

Dennoch müssen Urlauber, die gerade in den Süden fahren, kein schlechtes Gewissen haben – auch wenn sie vielleicht umbuchen müssen, um ihren Familien ein paar erholsame Urlaubstage zu ermöglichen. Wer in den kommenden Tagen seine Sachen packt, hat es sich verdient. Keiner versteht das besser als die Familien, die seit fast einem Jahr unter den vielfältigen Aufgaben der Kinderbetreuung, des Homeschoolings und des Homeoffice stöhnen.

Die Offenheitspolitik der Bundesregierung ist antiquiert und unsinnig.

Eltern müssen sich nicht schlecht fühlen, wenn sie mit ihren Kindern am Mittelmeer Sandburgen bauen und der Corona-Routine mit Unmengen von Spaghetti und Gelato für ein paar lustige Tage entfliehen wollen. Auch wenn in den letzten Monaten aufgrund von Covid-19 Anpassungen vorgenommen werden mussten, steht es jedem frei, wohin er reisen möchte.

Die Offenheitspolitik der deutschen Regierung ist jedoch mittlerweile veraltet und unsinnig. Es ist lobenswert, dass Europa den Tourismus rechtzeitig zu den Sommerferien wieder aufgenommen hat. Die Inzidenzen in den Urlaubsländern sind alle bescheiden, ähnlich wie in Deutschland. Der Urlaub ist also anfällig.

Auch im Allgäu, denn der Tourismus in der Region ist überwiegend auf die Natur ausgerichtet. Allerdings herrscht bei den Betrieben eine große Unsicherheit, ob sie rechtzeitig zu den Pfingstferien ihren Betrieb aufnehmen dürfen. Die Folge: Es gibt wieder eine Reihe von Stornierungen.

Die Tatsache, dass die Bundesregierung die Quarantänebestimmungen lockert, aber keine Zugeständnisse an die eigenen Urlaubsgebiete macht, zeigt, dass sich Deutschland im Wesentlichen als Industrieland versteht. Vor der Pandemie lag der Beitrag der Tourismusbranche zum Bruttoinlandsprodukt jedoch leicht hinter dem der… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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