Was sind die Reisebeschränkungen für Pauschalurlauber während der Corona-Zeiten?

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Was sind die Reisebeschränkungen für Pauschalurlauber während der Corona-Zeiten?

Sollte das Tragen von Masken im Freien vorgeschrieben sein? Ist es möglich, eine Kreuzfahrt ohne Landausflug zu machen? Während der Corona-Zeiten verlaufen viele Ausflüge nicht wie geplant. Als Pauschalurlauber kann man trotzdem kostenlos stornieren und erhält später eine Erstattung.

Was müssen Pauschalurlauber während der Corona-Zeit in Kauf nehmen?

Am 10. Juni wird es eine partielle Sonnenfinsternis geben.

Badeurlaub auf Kreta, Faulenzen auf Mallorca, Sightseeing in Italien: Mit Beginn der Sommerferien wird das Reisen in Europa wieder attraktiver – aber nicht mehr so mühelos wie vor der Pandemie. Flugrouten werden akribisch ausgearbeitet, und viele Hotels öffnen erst jetzt wieder. Urlauber müssen sich damit abfinden, dass vieles nicht nach Plan laufen wird.

Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt eine Pauschalreise, die alle Rechte einschließt. Doch welche der folgenden Anpassungen der Reise sind noch zumutbar? Welche Einschränkungen sind im Falle einer weltweiten Pandemie am Urlaubsort akzeptabel?

Vor Gericht streiten sich Reiseveranstalter und Urlauber häufig darüber, ob Stornogebühren anfallen. Und ob eine Preisminderung wegen eines Reisemangels gerechtfertigt ist oder nicht.

Bei der ersten Corona-Welle ging es noch um vor der Epidemie geplante Reisen, die Touristen kostenlos stornieren wollten. “Bei der dritten Welle sind die Herausforderungen nun deutlich anders”, sagt der Kemptener Reiserechtler Prof. Ernst Führich. Denn obwohl sich die Pandemie in den vergangenen Monaten wie ein “sehendes Auge” ausgebreitet hat, haben die Urlauber ihre Reisen für diesen Sommer bereits gebucht.

Änderungen, die einen kostenlosen Rücktritt maßgeblich rechtfertigen

Bei Pauschalreisen ist rechtlich zwischen dem Zeitraum vor Reiseantritt und dem Zeitraum nach Reiseantritt zu unterscheiden. Vorab ist zu beachten, dass das, was vertraglich vereinbart wurde, auch eingehalten werden muss. “Wenn der Veranstalter bei der Buchung Einschränkungen angibt, sind diese als Vertragsbedingungen zu betrachten”, erklärt Führich.

Allerdings kommt es immer wieder vor, dass ein Reiseveranstalter Anpassungen vornimmt, die bei der Buchung nicht bekannt gegeben wurden, was viele Touristen verärgert. Ob diese Änderungen in diesem Fall “erheblich” sind, ist umstritten. Nur dann ist es möglich, die Reise ohne Strafe zu stornieren.

Ernst Führich erklärt, dass “erheblich” bedeutet, dass “ein wesentlicher Aspekt der Reise, der sie charakterisiert, nicht erbracht wird.” Das ist laut dem Experten in den folgenden Situationen durchaus der Fall:

Ein Urlauber plant eine Mittelmeerkreuzfahrt mit Zwischenstopps, zum Beispiel in Spanien, auf… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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