Schmilka, ein Freizeitpark mit Bio-Siegel, ist ein tolles Urlaubsziel.

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Schmilka, ein Freizeitpark mit Bio-Siegel, ist ein tolles Urlaubsziel.

In der Sächsischen Schweiz liegt das beliebte Urlaubsrefugium Schmilka voll im grünen Trend. Seinen Erfolg verdankt es einem bekannten lokalen Geschäftsmann. Dennoch fühlen sich einige Menschen verprellt.

Schmilka ist ein Bio-Vergnügungspark.

Was Besucher häufig falsch machen

Der Ofen ist ausgeschaltet, die Pizza ist gebacken. Maskierte Menschen versammeln sich um René Schulze, um sich über die Vorteile des Elektroofens gegenüber dem Backen auf Holz zu informieren und Fotos zu machen. Die kleine Bäckerei in Schmilka platzt aus allen Nähten.

Schulze sagt zu den Anwesenden: “Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit – und jetzt lasst uns alle verschwinden.” Dann wagt er sich hinaus in die reine Luft der Nationalparkregion Sächsische Schweiz, auf eigene Faust.

In perfekter Kulisse für einen Urlaubsaufenthalt

René Schulze arbeitet als Bäcker im Refugium Schmilka, einem Bio- und Nationalpark. So heißt der Tourismuskomplex, der den gesamten Ortsteil Schmilka umfasst und Freizeiteinrichtungen, Bio-Küche und mehrere ökologisch sanierte Unterkünfte beinhaltet. Zuständig für den Ortsteil ist die Stadt Bad Schandau.

Andrea Bigge ergänzt: “Das war hier früher ein Holzfällerdorf im Wald, und dann wurde es ein Kurort an der Elbe.” Das Konzept für den Mühlenrundgang stammt von einer Kunsthistorikerin. “Die Mühle sorgte für den Tourismus, indem sie die Schankwirtschaft versorgte.”

Nur wenige Meter oberhalb der alten Mühle beginnt der Nationalpark Sächsische Schweiz mit seinen zerklüfteten Felsen in bizarren Formen und steilen Schluchten, die im 18. Jahrhundert Romantiker und Künstler inspirierten. Die Hauptwanderroute von Pirna rechts der Elbe durch den Nationalpark und dann links des Flusses über fünf Tafelberge zurück ist der sogenannte Malerweg.

Schmilka liegt mittendrin, gleich hinter dem Großen Winterberg und direkt vor der Elbquerung. An der Wassermühle kommt jeder vorbei, der sich auf die Spuren von Caspar David Friedrich begibt. Der Geschäftsmann Sven-Erik Hitzer hat sie gekauft und saniert. Mit Bäckerei, Biergarten, Brauerei und Badehaus ist sie zum Mittelpunkt der Schutzhütte geworden.

Der Begriff bezieht sich eigentlich auf einen sicheren Hafen, der Privatsphäre und Abgeschiedenheit bietet. Er kann sich aber auch auf eine touristische Attraktion beziehen. Auf 70 Einwohner in Schmilka kommen 37.000 Übernachtungen pro Jahr. Der Elberadweg und die Sächsische Schweiz liegen in unmittelbarer Nähe, deshalb floriert der Weiler an der tschechischen Grenze. Sven-Erik Hitzer kontrolliert inzwischen den Großteil der Gaststätten und 160 Zimmer.

Verdrängung und Modernisierung

“An Mühlentagen verkleiden sie sich in historischen Gewändern und spielen Fiedelmusik. Romy Fuhrmann klagt: “Es wird immer schlimmer, der Ort wird übernommen.” Die 41 Jahre dauernde… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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