Rki: Trotz Pandemie-Eindämmungserfolgen ist Vorsicht geboten

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Rki: Trotz Pandemie-Eindämmungserfolgen ist Vorsicht geboten

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. Die Zahl der Pandemiefälle in Deutschland ist nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) trotz sinkender Werte immer noch zu hoch. Praesident Lothar Wieler sagte heute, die Gefahr sei noch nicht gebannt. Das gilt auch für die Pfingstfeiertage, an denen die ersten Schritte unternommen werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass das Virus wieder die Kontrolle gewinnt, weil wir plötzlich gierig geworden sind, so Wieler.

Die bisherigen Eindämmungserfolge seien aber unbestreitbar: Die Inzidenzen seien in allen Bundesländern und über alle Altersgruppen hinweg zurückgegangen. Dies gelte erfreulicherweise auch für die jüngere Generation, so Wieler. In Schulen und Kindertagesstätten sind weniger Ausbrüche zu verzeichnen. Sie sind generell viel kleiner. Auch die Zahl der Patienten in Kliniken ist rückläufig.

Allerdings treten pro Woche etwa 1.300 Koronartodesfälle auf. Das sei immer noch eine alarmierend hohe Zahl, so Wieler. Insgesamt hat die Pandemie in Deutschland rund 87.000 Menschen das Leben gekostet.

Inzidenz und Mortalität seien seit der Mitte der zweiten Welle in besonders gefährdeten Regionen am höchsten. Armut, Vorerkrankungen, Lebensbedingungen wie die Wohndichte, aber auch Arbeitsbedingungen wie unsichere Arbeitsplätze seien mögliche Ursachen.

Positiv ist laut Wieler, dass sich 73 Prozent der vom RKI Befragten sehr gerne impfen lassen würden. Weitere zehn Prozent würden sich lieber impfen lassen, als nicht geimpft zu sein. Das sei sinnvoll, effektiv und verantwortungsvoll, so Wieler.

Vollständig geimpfte Deutsche machen 12,5 Prozent der Bevölkerung aus. 80 Prozent hingegen müssen geimpft sein oder wurden bereits gebissen. Dann sind wir in der Lage, mit dem Virus umzugehen. Es ist wichtig, dass wir in diesem Sommer zusammenarbeiten, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. So können wir im Herbst und Winter in guter Verfassung bleiben.

Es müssen immer Masken getragen werden.

Dazu müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, von der Verwendung der Masken bis hin zur Kontrolle und Impfung. “Diese Pandemie ist wie ein voll aufgeblasener Ballon, den wir alle gemeinsam unter der Wasseroberfläche halten müssen”, so Wieler. Inzwischen ist nicht mehr so viel Luft in diesem Ballon wie früher. Aber wenn wir ihn jetzt loslassen, wird er weiter unkontrolliert über die Wasseroberfläche hüpfen.

Jens Spahn (CDU), der Bundesgesundheitsminister, hat zu vorsichtigen Öffnungsmaßnahmen sowie zu weiterhin notwendigem Abstand und Maskensicherheit aufgerufen. Schließlich dürfe unsere Ungeduld nicht zur Selbstzufriedenheit beitragen, so der CDU-Politiker.

Er habe den Eindruck, dass in einigen Ländern Woche für Woche Lockerungen vorgenommen…. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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