Lambrecht und die Familienministerkonferenz haben ein gutes Arbeitsverhältnis.

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Lambrecht und die Familienministerkonferenz haben ein gutes Arbeitsverhältnis.

Nach dem Rücktritt von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey erhoffen sich ihre Länderkollegen von ihrer Nachfolgerin Christine Lambrecht (beide SPD) eine gute Zusammenarbeit. Bayerns Familienministerin Carolina Trautner (CSU) sagte der “Rheinischen Post”, sie habe als Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz gerne mit Giffey zusammengearbeitet.

Giffey habe sich für die Ziele der Länder eingesetzt, die Einschränkungen für Kinder und Jugendliche so schnell wie möglich aufzuheben und die Jugendarbeit in Prsenz wieder aufzunehmen, wenn es die Infektionszahlen zuließen.

Sie glaubt, dass sie und Lambrecht diesen Weg gemeinsam gehen können. Da Kinder und Jugendliche überproportional von der Pandemie betroffen sind, brauchen sie laut Trautner eine stärkere Stimme.

Giffey hatte am Vortag die Freilassung beantragt. Als Grund für ihren Rücktritt nannte sie das laufende Verfahren an der Freien Universität Berlin (FU) über ihre Doktorarbeit. Die Universität prüft, ob sie 2010 rechtmäßig in Politikwissenschaft promoviert hat.

Giffey hingegen will ihren Platz als Spitzenkandidatin der SPD für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus behalten. Das Familienressort wird nun von Justizminister Lambrecht übernommen.

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