Karliczek plädiert für die Vorbereitung einer schulischen Corona-Impfkampagne

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Karliczek plädiert für die Vorbereitung einer schulischen Corona-Impfkampagne

Die hannoversche Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) drängt auf weitere Schulöffnungen und die Planung eines Corona-Impfprogramms für Kinder und Jugendliche. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie, dass die Infektionsrate rückläufig sei. Deshalb sollten nicht nur die wirtschaftlichen und kulturellen Möglichkeiten im Vordergrund stehen, sondern auch die Rückkehr zur vorschulischen Bildung.

Karliczek sagte, dass die Kinder und Jugendlichen nun allmählich zu einem normalen Leben zurückkehren sollten, einschließlich des täglichen Schulbesuchs, am besten noch vor den Sommerferien. Viele Länder gehen im Moment in diese Richtung. Im vorliegenden Fall ist dies auch das Beste, was man tun kann.

Insgesamt brauchen die Kinder und Jugendlichen in den Schulen Zeit, um das vergangene Jahr aufzuarbeiten. Die psychischen Belastungen seien zum Teil gravierend, so Karliczek. Die Pandemie wirkte sich auf viele Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Lebensabschnitten aus.

Da die Auftretensraten in der Regel deutlich unter 100 liegen, glaubt Karliczek, dass in den meisten Regionen eine breitere Rückkehr zur Vorschulerziehung unter den bekannten hygienischen Bedingungen mit anschließender Testung am ehesten zu verantworten sein wird.

Karliczek schlug außerdem vor, sobald der Impfstoff für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen ist, intensiv an einem Impfprogramm für Kinder und Jugendliche zu arbeiten. Je mehr Schüler nach den Sommerferien geimpft sind, desto besser werden die Schulen sein. Für jüngere Kinder unter zwölf Jahren wird der Impfstoff noch einige Zeit nicht zur Verfügung stehen.

Die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sollen wieder geöffnet werden.

Auch die Landesärztekammer Thringen fordert, dass Kinder und Jugendliche bei allen Überlegungen und Maßnahmen der Landesregierung Vorrang haben und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Die Wiederherstellung des Bildungs- und Betreuungsangebots für Kinder und Jugendliche muss oberste Priorität für den Freistaat Thringen haben.

Ellen Lundershausen, Präsidentin der Landesärztekammer Thringen: “Die Erfahrungen unserer Ärzte in der Kinder- und Jugendmedizin zeigen, dass Einsamkeit und ein fehlender einheitlich gesicherter Bildungszugang zu den verschiedenen Schularten große psychische und physische Auswirkungen auf die Gesundheit unserer Heranwachsenden haben.” Die Landesärztekammer ist der Meinung, dass alle möglichen Schritte unternommen werden müssen, um Bildungs- und Kulturangebote sowie soziale Interaktion wiederherzustellen.

Ein Impfangebot ist ebenfalls enthalten…. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine weitere Meldung weiter.

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